Autor: Harald Sommerfeld, 26. Juni 2010, 9:40
Afrikanische und europäische Berliner feierten gemeinsam das WM-Spiel Ghana-Deutschland in der Josua-Gemeinde in Berlin-Spandau. Das Fest, zu dem Gemeinsam für Berlin (GfB), der Rat Afrikanischer Christen (RACIBB) und der christliche Hertha BSC-Fanclub “Totale Offensive” (TO) eingeladen hatten, bot Gelegenheit, sportlichen Wettstreit mit freundschaftlicher Atmosphäre und interkultureller Begegnung zu verbinden und fand bei den mehr als 200 Teilnehmern einen sehr guten Anklang.
Einen kurzen Bericht zeigte ideaFernsehen in der Sendung vom 24.6.2010 auf Bibel-TV (ab Minute 5:07).
Harald Sommerfeld (GfB) interviewt Peter Arthur (RACIBB) und Christoph Schumacher (TO).
Worship …
… und Gebet eröffneten das Fest, bei dem …
… Ghana und Deutschland …
… live gegeneinander antraten, wobei …
… auch hier die deutsche Mannschaft knapp gewann.
Die Kommunalpolitik war durch den Spandauer Sozialstadtrat Martin Matz vertreten.
Höhepunkt war natürlich das gemeinsame Public Viewing, …
… bei dem sich am Ende alle freuen konnten, …
… denn beide Teams sind für das Achtelfinale qualifiziert.
Berichte, Interkulturelles
Autor: GfB, 7. Mai 2010, 7:33
Ein Kurzbericht des Evangeliums-Rundfunks (erf) zum Gebetsgottesdienst am 1. Mai in Kreuzberg.
Berichte, Berlin, Gebet
Autor: Axel Nehlsen, 5. Mai 2010, 22:12
Kaum zu glauben, aber wahr und in allen Medien zu lesen: die Gewaltspirale ist offenbar wieder gestoppt! Was war da alles warnend vorausgesagt worden bis hin zu möglichen Toten bei Krawallen zwischen rechts und links! Schon die „Walpurgisnacht“ verlief am Boxhagner Platz und im Mauerpark überraschend ruhig. Kleine „Friedenspatrouillen“ von Betern waren an beiden Abenden unterwegs. Der Open-Air-Gottesdienst am 1. Mai mittags auf dem Mariannenplatz war, wie viele sagten, sehr dicht durch die Predigt des Heilsarmeeoffiziers Sigi Fischer und die Musik in dieser besonderen interkulturellen Mischung von Lobpreisband, Gospelchor und orientalischen Elementen. Der direkte Kiezbezug war gegeben durch die Vorstellung der StreetUniverCity und den begeisternden Rap mit christlichem Text. Viel Solidarität fand der vom Berliner Polizeipräsidenten entsandte Polizist, der nach einem Kurzinterview stellvertretend für seine Kollegen und Kolleginnen gesegnet wurde. Zudem war der Gottesdienst mit etwa 500 Personen gut besucht. Eine ganze Reihe von ihnen genoss anschließend das Familienfest auf dem Platz oder ging betend durch den Kiez.
![P5011098_thumb[3] P5011098_thumb[3]](http://wp1172841.wp201.webpack.hosteurope.de/trafoblog/GewaltspiralegestopptGebetundGottesd.Mai_1486C/P5011098_thumb3_thumb.jpg)
Dass gleichzeitig in Prenzlauer Berg Tausende friedliche Blockierer den Marsch der Neonazis nach kurzer Strecke verhinderten, war ein Erfolg für ein breites Bündnis unterschiedlicher Gruppen. Die befürchteten Zusammenstöße blieben gänzlich aus. Eine illegale Neonazi-Demo auf dem Kudamm wurde mit vielen Festnahmen schnell beendet.
Auch am Abend konnte die vereinzelt nach der „Revolutionären 1.Mai-Demo“ aufflackernde Randale wirksam eingedämmt werden. „Im vergangenen Jahr waren bei Krawallen in Kreuzberg 497 Polizisten verletzt worden, dieses Mal waren es 98. Tatsächlich war es im größten Teil Kreuzbergs ruhig. Erstmals wurde auch das Myfest, wo Zehntausende Besucher bis zum Morgen feierten, nicht von Randale berührt. Scharmützel zwischen der Polizei und Randalierern gab es nur im Bereich der Wiener Straße.“ (Berliner Zeitung 3.5.) Am Abend ertränkte schließlich ein „taktischer Regenschauer“ die möglichen Reste aufflackernder Unruhen. Auch in Einzelvorfällen war Gottes Bewahrung sichtbar: Obwohl ein Feuerlöscher von einem Dach geworfen wurde, ist niemand verletzt worden; Brandflaschen wurden auf Polizisten geworfen, zündeten aber nicht; der einzige schwerer verletzte Polizist wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen.
Der interviewte Polizist schrieb in seiner Antwort auf unseren Dank an ihn: „Es scheint, als ob der Segen gewirkt hat. Oder war es unsere Strategie? Oder beides? Auf alle Fälle, habe ich die positive Wirkung Ihrer Segnung aufgenommen und an all die weitergegeben, mit denen ich Gelegenheit hatte, darüber zu sprechen.“
Was sollen wir nun hierzu sagen? „Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit!“
Fotos: Günter J. Matthia
Berichte, Berlin, Gebet
Autor: GfB, 29. April 2010, 16:52
In immer mehr Gegenden der Welt hat die Botschaft des Evangeliums einen starken Einfluss auf die Bevölkerung, manchmal werden dadurch ganze Städte und Dörfer tiefgreifend verändert – transformiert. Vor mehreren Jahren erforschte die Sentinel Group mehrere solcher Fälle, die Reportagen sind auf den weithin bekannten Transformations-Videos zu sehen.
Diese Dokumentarfilme wurden gelobt und kritisiert. Gelobt, weil die Berichte Hoffnung machten auf tatsächliche Veränderung und weil sie dem Gebet vieler Christen und Gemeinden neue Motivation gaben. Kritisiert, weil sie als einseitig wahrgenommen wurden (starke Betonung auf dem Gebet und der Einheit des Volkes Gottes als Schlüsselfaktoren für Veränderung und gleichzeitiges Ignorieren anderer gesellschaftlicher Faktoren) und auch, weil die Aussagen mitunter etwas zu enthusiastisch sind. Dennoch: Hier war der Geist Gottes am Werk, und einige der Veränderungen sind ziemlich bemerkenswert und ungewöhnlich. Die Sentinel Group hat jetzt eine Liste von zehn Städten und Dörfern zusammengestellt, die nach ihrer Definition eine geistliche Transformation erlebt haben:
1. Cali in Kolumbien
Jahrzehntelang galt Cali als „Kokain-Hauptstadt“ der Welt. Nichts konnte sich der grausamen und korrupten Herrschaft des Drogenkartells entziehen. Mitte der 1990er-Jahre jedoch begannen Zehntausende von Gläubigen aus vielen Gemeinden der ganzen Stadt im Fußballstadion Gebetsnächte durchzuführen – und der eiserne Griff der Drogenbarone wurde zerbrochen.
2. Karawa in Papua-Neuguinea
Mit seiner langen Tradition der Satansanbetung wurde Karawa „die ewig gestrige Schwester der Keapara-Dörfer“ genannt. Doch 2006 griffen einige Bewohner den „Heile unser Land“-Prozess der Fidschi-Inseln auf und in tiefer Buße verbrannten sie ihre Fetische. Die wirtschaftliche Situation verbesserte sich fast sofort – salziges Wasser wurde süß, die Gärten blühten wieder auf und auch das Meer wurde wieder voller Leben.
3. Fischer, ein Dorf in Brasilien
Fischer ist ein unscheinbares Dorf; man wundert sich, wie es auf diese Liste kommt. Doch noch vor wenigen Jahren lebten die meisten Menschen hier auf der Müllkippe. Mit den Geiern stritten sie sich um verfaulte Abfälle von ranzigem Fleisch, deshalb waren Krankheit und Tod ihre unentwegten Begleiter. In ihrer Not schrien sie zu Gott, und Er antwortete mit einem Rettungsplan. Das Dorf erlebte dramatische Heilungen, es wurden Häuser gebaut und nun hat Fischer neue Hoffnung.
4. Nateleira (Fidschi-Inseln)
Dieses Küstendorf war ein klassisches Beispiel des verlorenen Paradieses. Kein Süßwasser, ein totes Riff und ein dramatischer Anstieg der Selbstmordrate unter Jugendlichen. Aber das war, bevor die ungefähr 1˙200 Ortsansässigen ihre Sünde bereuten und ihr Land wieder Gott weihten. Zwei Tage später erschien über der Küste ein strahlendes Licht und die See schien hellauf zu lodern – über eine halbe Stunde lang. Anschließend war das Riff wieder intakt und in den seichten Küstengewässern schwammen Tausende von Fischen.
5. Clay County (USA)
Clay County in Kentucky hatte traurige Berühmtheit erlangt durch seine Familienfehden, die mehr als 160 Menschenleben forderten. Clay County gehörte auch zu den ärmsten Gebieten der Vereinigten Staaten und hatte eine hohe Rate von Drogenabhängigen. Doch das gehört nun der Geschichte an. 2004 kamen Gläubige aus den örtlichen Gemeinden zusammen und sagten: „Jetzt reicht’s aber!“ Daraufhin erlebte die Ortschaft ein geistliches Erwachen, das inzwischen jeden Lebensbereich dieser ehemaligen Saline erfasst und neu geordnet hat.
6. Almolonga in Guatemala
Diese Stadt wurde durch das Transformations-Video der Sentinel Group bekannt als „Stadt der Riesen-Karotten“. Ehemals eine Stadt von gottlosen und betrunkenen „Streithähnen“ ist Almolonga heute zum gottesfürchtigen, geschäftigen Landwirtschaftszentrum geworden. 85 Prozent der 19˙000 Einwohner sagen von sich, sie seien wiedergeborene Christen. Für die Zeitungen des Landes Grund genug, die Almolonga „Ciudad de Dios“ zu nennen – Gottesstadt.
7. Shillong in Indien
Shillong ist die Hauptstadt von Meghalaya, eines der nur drei überwiegend christlich bevölkerten Staaten in Indien (alle drei befinden sich im Nordosten des Landes). In den Jahren 1905–1906 hatte hier Erweckung stattgefunden, aber irgendwann war das Feuer erloschen. Ein Jahrhundert verging. Seit drei Jahren beten die örtlichen Gläubigen leidenschaftlich darum, dass Gott ihre Stadt wieder besuchen sollte – und Er tat es! Von 2006 bis 2007 erlebten sie eine Ausgießung des Heiligen Geistes. Tausende bekehrten sich zu Gott, wurden verändert und geheilt. Schnapsbrennereien wurden geschlossen, und Kinder verkündigten das Wort Gottes.
8. Rukua auf Beqa (Fidschi-Inseln)
Rukua ist ein Küstendorf auf der Insel Beqa (ausgesprochen: Benga), die berühmt ist für ihre Priesterkaste, die das Ritual des Durchs-Feuer-Laufens praktiziert. Nach Jahren mit vorzeitigen Todesfällen und sozialen Unruhen sagten die Dorfbewohner sich von den alten Wegen los und wandten sich Gott zu. Wie daraufhin ihre Gesundheit, das Gemeinwesen und ihr Land wiederhergestellt wurden, wird gezeigt in dem Dokumentarfilm der Sentinel Group „Let the Sea Resound“ (Deutsch etwa: „Es brause das Meer“)
9. Algodao de Jandaira in Brasilien
Diese Stadt in der Wüstenregion des nördlichen Brasiliens hatte seit 23 Jahren keinen Regen mehr gesehen. In dieser aussterbenden Stadt gab es nur eine Handvoll Gläubige – aber sie schrien zu Gott um Hilfe. Und Er antwortete, indem Er den Himmel öffnete. Während der Regen fiel, wurden Land und Leute verändert. Einst als „grau“ bezeichnet, werden um Algodao jetzt mehrere Getreidearten angebaut. In den früher ausgetrockneten Reservoirs werden jetzt wieder Fische und Garnelen gezüchtet.
10. Isle of Lewis (Äußere Hebriden, Schottland)
Die schottischen Äußeren Hebriden sind bekannt wegen ihrer Erweckungen, besonders die Isle of Lewis. Seit der letzten bemerkenswerten Gnadenheimsuchung Gottes ist nun ein halbes Jahrhundert vergangen, aber die Nachwirkungen dieser mächtigen Bewegung sind immer noch zu spüren. Im Laufe der Jahre wurden Tausende gerettet, sie wurden von Sünde überführt – unter ihnen viele Matrosen und Fischer auf der Durchreise.
Quelle: www.glowtorch.org via Joel News Ausgabe 13 | 09. APRIL 2010
Berichte, Transformation
Autor: Harald Sommerfeld, 15. April 2010, 21:36
Das diesjährige Transforum (25.-27. Februar) kann jetzt auch per Video nacherlebt werden. Vorträge, Berichte und Interviews sind online gestellt.
Die Videos wurden von Nina und Daniel Trebien erstellt. Audios und weitere Materialien des Transforum findet man hier.
Berichte, Transforum, Video
Autor: Kerstin Hack, 10. April 2010, 10:11
Wer sagt, dass man auf dieser Welt nichts ändern kann? Manchmal sind es die kleinen Impulse, die viel bewegen…wie etwa ein privater Brückenbau über ein Leck….
Berichte, Ehrenamtliches Engagement, Video
Autor: Harald Sommerfeld, 26. März 2010, 21:03
Eine etwas andere Art von Workshop erlebten 16 Teilnehmer des diesjährigen Transforum Berlin. Nicht im Klassenzimmer über Arabische Kultur und ihre Menschen reden, sondern hinaus auf die Sonnenallee im Neuköllner Kiez. Dieser Straße, die an der Ecke Herrmannsplatz beginnt wird von Insidern „Klein Beirut“ oder auch „Gaza Streifen“ genannt.
Die Gruppe war bunt gemischt mit Gästen aus Basel, die eigens für das Transforum angereist sind, aber auch Berliner aus Ost und West waren dabei um mehr über die Arabische Kultur und ihre Menschen zu erfahren. Unter der Gruppe waren auch 5 Pastoren davon einer aus Amerika.
Integration mal andersherum ist das Ziel von Frau Arif, einer Irakerin mit deutschem Pass die seit 1996 in Berlin lebt und unsere Gruppe fachkundig begleitete. Bei der
Führung „integriere ich die Deutschen dann in die arabische Welt“ erklärt sie uns. Viele Deutsche haben Berührungsängste und würden nie ein arabisches Geschäft betreten. Doch unter fachkundiger Führung gibt es auch bei unserer Gruppe keine Scheu.
Im Friseursalon „Goldene Finger“ wird uns von der Besitzerin erklärt, wie den Damen die Haare mit einer Schur fachmännisch ausgezupft werden. In der El-Salam Fleischerei erklärt Frau Arif den Unterschied zwischen „Halal“ und „Haram“, und dazwischen gibt es immer wieder kleine Geschichten vom Zusammenleben der Deutschen mit den arabischen Migranten. Angeblich gibt es mehr als 40 000, die aus mehr als 20 Ländern kommen.
Im „Cafe Umkalthum“ wird uns vom Besitzer und seinem Sohn die Zubereitung einer „Shisha“ der arabischen Wasserpfeife gezeigt. Natürlich dürfen die Teilnehmer auch die unterschiedlichen Tabaksorten „beriechen“. Ob die blubbernde Wasserpfeife mit Apfelgeschmack oder Kirsch besser schmeckt können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, das kommt später. Mittlerweile, nach all den interessanten Düften und Gerüchen, schaffen es einige nicht mehr, auf das vorbestellte arabische Mittagessen zu warten und verwöhnen sich beim Bäcker mit süßen Baklavas und anderen Spezialitäten.

Ob im Haushaltswarenladen oder im Libanesischen Souvenirladen, Frau Arif zeigt uns neben dem Arabischen Kaffeeservice, Orientalischen Musikinstrumente, wie die „Oud“, auch arabische Bücher und den Koran. Mit ihrem Charme und der Routine von vielen Kiezspaziergängen beantwortet sie alle unsere Fragen.
Zum Schluss erreichen wir endlich ein Arabisches Café, wo der Besitzer schon auf uns wartete. Unterm roten Baldachin und auf gepolsterten Kissen sitzend schauen wir Frau Arif zu, wie sie die unterschiedlichsten Spezialitäten auspackt und uns erklärt, wie sie heißen und zubereitet werden. Zum Nachtisch gibt es endlich, den von vielen Teilnehmern ersehnten, arabischen Kaffee mit verschiedenen Baklavas, und jeder der will kann mal an einer Shisha rauchen. Die zweieinhalb Stunden vergingen wie im Flug, und wir mussten uns von Frau Arif verabschieden, da unsere nächster und letzter Stopp sich nicht mehr verschieben ließ.
In der Iranischen Gemeinde, eine U-Bahn Station weiter, erwarteten uns Pastor Sepehri, der Dipl. Sozialpädagoge Azis und Mohammad. Diese Gemeinde, die seit mehr als 10 Jahren in den Räume der Ev. Ref. Bethlehemsgemeinde unterkommen konnte, ist ein wichtiger Ort der Begegnung und Hilfe für viele iranische, kurdische und afghanische Flüchtlinge. Durch die Rechtsberatung und praktische Hilfe sowie auch durch die hier durchgeführten Glaubenskurse hat diese Gemeinde vielen Menschen geholfen, eine neue Heimat zu finden.

Mohammad, der verheiratet ist, dessen Familie aber immer noch im Iran lebt, erzählt uns seine Geschichte, wie er dem Islamischen Glauben absagte und jetzt sein Leben mit Jesus lebt. Man spürt es ihm ab, dass er darunter leidet, dass eine Familie nicht hier sein kann, doch seine Augen strahlen Freude und Frieden aus. Azis erzählt von den Schwierigkeiten mit den deutschen Behörden und von vielen Einzelschicksalen der Asylanten, und dazwischen erklärt Pastor Sepehri immer wieder den geistlichen Bezug zur Gemeinde, aber auch die sehr gute Zusammenarbeit mit der deutschen Bethlehemsgemeinde.
Unsre vereinbarte Zeit ist längst abgelaufen, doch noch immer habe die Besucher Fragen über das Leben der Iraner in Berlin. Es ist Zeit zum Aufbruch, doch ohne dass wir noch den obligatorischen Tee und Gebäck zu uns nehmen, dürfen wir nicht gehen.
Auf der Rückfahrt in der U-Bahn kommt ein Pastor auf mich zu und meinte: „ Ich glaube, die haben sich riesig gefreut, dass wir zu ihnen kamen!“ Diese Bemerkung war für mich Grund genug, dass der Workshop sich gelohnt hat. Ja, wir brauchen sie, unsere Geschwister aus anderen Kulturen, denn viele notwendige Aufgaben, wie die Betreuung und Hilfe für Asylanten können wir nicht alleine machen, und es wurde deutlich, dass es auch unter den Migrantenchristen viele engagierte Menschen gibt, die mit Freude der Stadt Berlin und ihren Menschen dienen.
Thomas Hieber, Koordinator des Forums für Interkulturelle Beziehungen.
(zuerst veröffentlicht auf www.fikb.de)
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Berichte, Transforum
Autor: Rosemarie Stresemann, 6. Oktober 2009, 16:12
Unter dem Motto „Danken – Feiern – Beten“ trafen sich am 3. Oktober ungefähr 200 Berlinerinnen und Berliner in der Christus- Gemeinde in Berlin Mitte, um Gott gemeinsam dafür zu danken, dass vor 20 Jahren die Mauer fiel. Die Anwesenden spiegelten das bunte Bild der Christen in Berlin wider. Es waren Ur-Berliner aus dem ehemaligen Ost und Westteil der Stadt und Zugezogene aus allen Teilen Deutschlands ebenso anwesend wie Christen aus Afrika und Asien, die als Migranten in die Stadt gekommen waren.Gott wurde in vielen afrikanischen Sprachen durch den Chor der „Christian Pentecostal Church“ aus Berlin und der „Divine Pentecostal Church of God“ aus Potsdam für sein Handeln in der Geschichte unseres Landes gelobt. In der anschließenden Gebetszeit wurde für die Regierung und die geistliche Situation in unserem Land gebetet.

Während zur gleichen Zeit auf den Straßen Berlins die Geschichte der Wiedervereinigung durch das Puppentheater-Spektakel vom großen Riesen und der kleinen Riesin in symbolhaften Szenen gezeigt wurde, erinnerten sich die betenden Christen durch ein bewegendes Video an den Fall der Mauer. Vier Zeitzeugen aus Ost und West, zwei Migranten und zwei Deutsche erzählten von ihren Erlebnissen rund um den Mauerfall und erläuterten wofür sie besonders dankbar waren. Manchem kam bei dem Gedenken an das Wunder des Mauerfalls erneut die Tränen.Bei Kaffee, Kuchen und Stullen konnte der Austausch dann in kleineren Gruppen fortgesetzt werden. Die interkulturelle Band „Go Worship“ leitete anschließend alle Teilnehmer nochmal in eine intensive Zeit des Lobes Gottes.

Anschließend gingen alle Teilnehmer zu Fuß zur Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße um direkt an dem Ort, der die schmerzhafte Teilung unserer Stadt und unseres Landes markierte, miteinander zu danken und zu beten – auch für die noch zu bewältigenden Folgen der Wiedervereinigung.„Du sollst es niemals vergessen, was er dir Gutes getan hat“- diese Aufforderung aus Psalm 103 wurde in den vier Stunden des gemeinsamen Dankens, Feierns und Betens bewegend umgesetzt. Zum Abschluss beteten alle Teilnehmer den gesamten Psalm 103 und sangen gemeinsam „Großer Gott, wir loben Dich“ als passenden Abschluss eines bewegenden Tages des Dankens und Betens.
Berichte, Berlin, Interkulturelles, Veranstaltungen
Autor: GfB, 14. Juni 2009, 8:43
In Deutschland nehmen sowohl die Christenfeindlichkeit als auch die Offenheit für das Evangelium zu. So beurteilt Axel Nehlsen, Geschäftsführer bei „Gemeinsam für Berlin”, die gegenwärtige missionarische Situation im Land. In einigen Thesen, die er beim „Runden Tisch” der Koalition für Evangelisation am 8. Juni in Berlin vortrug, führte er an, dass einerseits mehr Glaubensgleichgültigkeit, Polemik und kämpferischen Atheismus, andererseits aber auch eine verstärkte Suche nach Gott und zukunftsträchtige Lebensformen des Glaubens zu beobachten seien.
Sein Fazit:
Die Dynamik der Veränderung hin zu wachsenden Chancen für die Mission ist stärker einzuschätzen als die Faktoren, welche die Ausbreitung des Reiches Gottes bremsen.
Das Handout zu seinem Vortrag kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Berichte, Trends
Autor: GfB, 21. März 2009, 12:58
Unter diesem Titel berichtete das Time Magazine im Dezember letzten Jahres über einen neuen Aufschwung des christlichen Glaubens in der britischen Hauptstadt. In Zeiten, in denen man in der Presse eher von atheistischer Werbung auf Londons Bussen liest, ist es gut, diese Ergänzungsinformationen zu Kenntnis zu nehmen:
… ein überraschender geistlicher Aufbruch innerhalb Londons High Society hat in den letzen Jahren wenig Beachtung gefunden. London, das lange Zeit als eine aggressiv säkulare Stadt galt, hat sich heimlich, still und leise zu einer der christlichsten Gegenden Großbritanniens entwickelt; 1979 war London die britische Stadt mit dem geringsten Anteil praktizierender Christen, heute hat es den zweithöchsten Anteil. Dieses Wiederaufflammen von Religiosität ist zu großen Teilen das Ergebnis von Stadtwachstum und gläubigen Einwanderern. Doch es gibt auch eine wachsende Zahl von jungen, hochgebildeten und wohlhabenden Londonern … die sich der Kirche zuwenden.
Time beschreibt diesen Aufschwung dann am Beispiel der anglikanischen Gemeinde von Holy Trinity Brompton und ihren Alpha-Kursen, die Anlass für die bekannte Bus-Werbekampagne waren.
Besorgt über den Einfluss von Holy Trinity Brompton auf die zukünftige britische Führungsschicht, tat sich die britische Humanist Association (Humanistische Gesellschaft) mit Richard Dawkins, einem säkularen Professor aus Oxford und Autor des Buches “Der Gotteswahn”, zusammen. Gemeinsam sammelten sie Geld für eine Gegenkampagne zur Alphakurs-Werbung. Auf ihren Busplakaten, deren Schrifttyp dem der Alphaplakate stark ähnelt, steht: “Es gibt vermutlich keinen Gott. Also hör jetzt auf, dir Sorgen zu machen und genieße dein Leben”.
Aus atheistischer Sicht zieht Time jedoch ein ernüchterndes Fazit:
Nach dem Erfolg von HTB zu urteilen, scheinen die Humanisten auf verlorenem Posten zu kämpfen.
Der ganze Artikel steht hier.
Berichte, Good News