Autor: Kerstin Hack, 29. Januar 2009, 18:34
Christen in Köln treffen sich am 1. jeden Monats um 19.00 zu einem überkonfessionellen Gebetstreffen für ihre Stadt. Ganz einfach organisiert
a) an einem ideotensicheren Treffpunkt (auf der Domtreppe, gegenüber des Hauptbahnhofs)
b) mit einfachem Erkennungszeichen (was Rotes tragen!)
Einfach, unkompliziert, praktisch! Zum Nachmachen empfohlen!
City-Reaching, Einheit, Gebet
Autor: Axel Nehlsen, 4. Oktober 2008, 13:36
Interkultureller “Gebetstag für unser Land” am 3. Oktober in Berlin

Das gab es in Berlin wohl so noch nicht: Christen verschiedener Konfessionen aus Ägypten, Sri Lanka, Kamerun, den Niederlanden, Neuseeland und Deutschland in einer gemeinsamen Musikformation; sie loben Gott mit traditionellen orientalischen Instrumenten, mit Klavier, Gitarre und Cello, mit arabischen, deutschen und tamilischen Liedern - und das alles zur Ehre Gottes am Tag der deutschen Einheit! In ungewohnter, aber sehr anrührender Harmonie klangen Stimmen und Instrumente der verschiedenen Kulturen zum Lob des Herrn der Geschichte zusammen, teils mit Bekanntes zum Mitsingen, teils Improvisation. Dazwischen nach einigen Infos wurde für die Vollendung der Einheit Deutschlands gebetet, aber auch für die Flüchtlingsproblematik in Europa.



Das war nur der eine Teil des interkulturellen Gebetstages, zu dem Gemeinsam für Berlin (GfB) eingeladen hatte. Unter dem Motto „People praise and pray - Interkulturell Gott loben und beten - gemeinsam für unsere Nation“ beteiligten sich im Laufe der über fünfstündigen Veranstaltung etwa 400 Christen aus verschiedenen Nationen und Kulturen, Generationen und Konfessionen. Ein Gospel-Chor afrikanischer Gemeinden …

… eine mitreißende russlanddeutsche Lobpreisgruppe …

… und die multinationale Formation „Go worship“ gestalteten musikalisch mit.

Afrikanische Pastoren und Mitglieder der Foren Gebet und Interkulturelle Beziehungen von GfB waren für die Gebetsteile verantwortlich.
Die klingende Vielfalt und das gemeinsame Beten für ein versöhntes Miteinander in unserem Land 18 Jahre nach der Einheit ließen den Reichtum der Christenheit aus den verschiedenen Erdteilen erleben, der auch in der Hauptstadt präsent ist. Viele Teilnehmer nehmen die bewegende Erfahrung mit, dass wir nur in gegenseitiger Achtung und Ergänzung das ganze Volk Gottes glaubwürdig darstellen.

An immer mehr Orten rufen Christen und geistliche Bewegungen zum Gebet für das Land am Tag der Einheit auf. Am 18. „Geburtstag“ des vereinten Deutschland gab es organisierte Gebetstreffen unter anderem in Hamburg, Frankfurt/Main, Neufrankenroda/Thüringen und Dortmund. In unterschiedlicher Art und Weise steht das Gebet für die politisch-gesellschaftlichen Herausforderungen und die Vollendung der Einheit im Mittelpunkt.
Berichte, Berlin, Einheit, Gebet, Migranten, Veranstaltungen
Autor: Axel Nehlsen, 16. Mai 2008, 10:20
Können ein pfingstkirchlich geprägter Afrikaner und ein theologisch eher liberaler Landeskirchler zueinander passende Predigten halten? Pfingsten und Berlin machen es möglich. Peter Arthur, aus Ghana stammender Pastor einer internationalen Gemeinde, und Jürgen Quandt, in Asylfragen sehr engagierter evangelischer Pfarrer, hielten jeweils eine Kurzpredigt im interkulturellen Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche, inmitten des Karnevals der Kulturen in Kreuzberg, die sich gut ergänzten. Thema des Gottesdienstes in Kooperation mit dem Netzwerk Gemeinsam für Berlin: „Viele Kulturen - ein Glaube“.

Auch andere scheinbare Gegensätze prägten den Gottesdienst: Der panafrikanische Chor Bonisanani Spirituals und Orgelmusik, Talar und afrikanische Tracht, Mitwirkende aus Indien, Spanien, Sierra Leone und Deutschland - der vielfältige und bunte Leib des Christus live und sichtbar!



Im Anschluss an den Gottesdienst waren faszinierende Pfingstklänge zu hören, eine Mischung aus traditionell orientalischer Musik und Free Jazz: die Gruppe Ranin unter Leitung des ägyptischen Christen Nasser Kilada. Sind Christen nicht sowieso die älteste Globalisierungs-Bewegung?

Die schriftliche Fassung der Kurzpredigt von Peter Arthur gibt es in Deutsch und Englisch als Download.
Fotos: Heilig-Kreuzkirche Kreuzberg, Pastor Peter Arthur bei der Predigt, Pastor Peter Mansaray beim Gebet, Bianca Dümling beim Gebet (im Hintergrund Bonisanani Spirituals), Nasser Kilada mit Ranin
Berichte, Einheit, Migranten
Autor: GfB, 9. August 2007, 16:55
Kürzlich erschien in der Emmanuel Research Review (No. 28 - June 2007) ein Beitrag von Phill Butler über Networks, Partnerships and Strategic Alliances. Wir veröffentlichen einen Auszug mit freundlicher Genehmigung des Emmanuel Gospel Center.
Working Together Through Partnerships That Work
1. Effective partnerships are built on trusting relationships.
The heart of the Gospel is restored relationships. In addressing relationships, we demonstrate the outworking of the essence and evidence of salvation. Leadership (facilitators, steering committees, etc.) must be very intentional about building this quality of relationships.
2. Effective partnerships need a facilitator.
The facilitator must have a burning commitment to both the vision and outcomes as well as to partnership as a means of realizing the vision. This person is committed to both the individual ministries and their common success. He/she is both prophet and servant and must be specifically selected, trained, coached and encouraged in this critical role.
3. Effective partnerships are about a compelling, commonly acknowledged/held vision.
The vision must be articulated in outcomes that are specific and objectively measurable. Good fellowship is not enough. Articulating the vision and the measurable outcomes provide the basis for strategy and tactics as well as a sense of accomplishment. Structure should never be greater than absolutely necessary.
4. Effective partnerships have limited, achievable objectives.
Setting objectives with high priority as well as reasonable potential for success is critical in the early stages. As tangible steps toward realizing the big vision, these objectives must have clear
a. Kingdom significance that captures the imagination and gives motivation; and
b. Relevance to each church or partner ministry’s vision and objective.
5. Effective Partnerships are a process, not an event.
This process is much like the building of a building where the preparation/planning/foundation-building stages may be protracted with little visible evidence of progress. The larger building with higher capacity takes longer to build.
6. Effective partnerships are made up of partners with clear identities and vision.
The clearer a partner’s vision and identity, the more assured they will be in their potential role and their ability to effectively contribute. Each partner must see the value of the partnership to their vision and feel as though their contribution is important and valued by the other partners.
7. Effective partnerships focus on what they have in common.
Vision and purpose draw ministries together. Having a well defined “end” is critical, since a focus on the “means”—particularly at the early stages—can lead to division.
Effective partnerships openly acknowledge differences in histories, traditions, etc.—even to the point of celebrating these differences. This acknowledges that “ears” are not “eyes” and that Jews, Greeks, Romans and Samaritans with their enormous cultural/traditional differences were all welcome in the Kingdom vision.
8. Effective collaboration acknowledges and meets expectations of key constituencies.
All effective partnerships have at least four constituencies: the audience or group we are seeking to serve or reach, the active partners, the leadership of each partner ministry, and those funding and praying for each partner ministry.
Partners need to be aware of and have respect for each others’ constituencies. Partners need to be able to effectively communicate the outcomes of the partnership in terms their constituency understands and values.
Der vollständige Artikel findet sich hier.
Einheit, Netzwerke