Transforum - der Blog

Lesetipps

Autor: Harald Sommerfeld, 23. April 2008, 21:34

Von morgen bis Samstag treffen sich in Münster 35 Leute zu einem “Missional ThinkTank” mit Alan Hirsch, einem der beiden Autoren des neulich hier vorgestellten Buches “Die Zukunft gestalten“. Zur Vorbereitung wurden uns die Lektüre von fünf Artikeln aufgegeben, die ich hier als Lese-Tipp weitergebe.

1. Friend of missional (Einstieg zur Begriffsklärung und -füllung)

2. Rodney Stark: Live Longer, Healthier & Better. (”Der Autor von The Rise of Christianity mit einem soziologischen Blick auf die frühe Kirche: Warum Christen länger lebten und warum ihr Einfluss auf ihre Umwelt so groß war. “)

3. Eric Swanson: Churches moving into the community. (”Ein Artikel über ein Netz von “externally focused” Gemeinden, die ihre Qualität weniger daran messen, wieviele Menschen im Gottesdienst oder in Kleingruppen sind, sondern wieviele Menschen in der Stadt der Stadt dienen. Am Ende des Artikels eine gute Literaturliste zum Thema.”)

4. Servant Evangelism (”will Gott fernen Menschen dienen, um gute Nachricht für sie zu SEIN, bevor sie gute Nachricht hören können”).

5. Leonard Hjalmarson: Toward A Theology Of Public Presence. (”Leonard Hjalmarsons theologisches Plädoyer für eine gesandte Kirche. Er … bindet einen schönen missionalen Blumenstrauß.”)

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Texte

Ausstrahlende Gemeinde in atheistischer Umwelt

Autor: GfB, 25. März 2008, 9:12

Auf dem letzten Transforum hielt Alexander Garth, Pfarrer der Jungen Kirche Berlin, ein Seminar über Gemeindearbeit, deren Hauptzielgruppe Atheisten sind. Ein Auszug aus dem Handout:

Bedauern über Unglauben: Zunehmend bedauern heute Menschen, die früher stolz auf ihr Freidenkertum waren und Gott für eine unanständige Idee hielten, dass sie nicht glauben können. Ja Unglaube war einmal eine herrliche Freiheit von der lästigen Idee Gottes, die einem emanzipatorischen Lebenskonzept entgegensteht. Heute verbreitet er Ungeborgenheit und Existenzangst. Immer mehr Menschen sind heute unzufrieden und unglücklich über ihren Unglauben. Sie ahnen, dass ihnen der Glaube in schwierigen Zeiten helfen würde, und sie beginnen sich nach Glauben zu sehnen. Glaube gibt nun einmal Halt, Orientierung und Trost. Phänomene unserer Welt wie Terrorismus, Globalisierung, Arbeitslosigkeit, Klimawandel, Kriegsgefahr, atomare Bedrohung, Informationsüberflutung, Gewalt in der Gesellschaft machen auch dem letzten Ignoranten klar, dass wir in einer bedrohten und unheilen Welt leben. Psychologen sprechen von Angst und Depression als der Volkskrankheit unserer Kultur schlechthin.

Nicht nur Kirchenleute warnen vor den Folgen einer glaubenslosen Gesellschaft, sondern dass selbst ein Postsozialist wie Gregor Gysi bei der Aussicht auf eine gottlose Gesellschaft von Grauen gepackt wird, ist Zeichen eines breiten Umdenkens. In einem Gespräch mit Johannes B. Kerner sagte er: „Eine gottlose Gesellschaft das heißt eine Gesellschaft ohne jede Orientierung, eine Gesellschaft des reinen Pragmatismus, wo man heute das denkt und morgen jenes denkt und überhaupt keine moralisch einigermaßen verbindlichen Maßstäbe mehr hätte.“ Dem Atheisten graut es vor der Gottlosigkeit und ihren Folgen. Das sind wirklich neue Töne.

Der vollständige Text kann hier als PDF runtergeladen werden.

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Gesellschaft, Texte, Transforum, Trends

Gemeinde umbauen in Richtung Multiplikation

Autor: GfB, 2. März 2008, 18:35

Mit diesem Vortrag von Pfarrer Swen Schönheit, den er auf dem Pastorentag hielt, beginnen wir eine Reihe von Materialveröffentlichungen zum Transforum 2008.

Mein Thema heute Morgen lautet: „Gemeinde umbauen in Richtung Multiplikation“. Das klingt zugegebenermaßen ein bisschen technokratisch. Man sieht schon den Unternehmensberater auf dem Plan: Das Unternehmen „Kirche“ umbauen – und das im Blick auf unsere konkreten Gemeinden? Etwas utopisch wirkt es schon, so als sollte sich ein Tante-Emma-Laden verwandeln in eine Filialkette mit durchorganisiertem Vertriebssystem. „Multiplikation“ – wollen wir das überhaupt? Lässt sich Gemeinde Jesu, die Ekklesia überhaupt „vervielfältigen“?

Der vollständige Text kann hier als PDF heruntergeladen werden.

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Gemeinde, Texte, Transforum

Über uns

Gemeinsam für Berlin e.V. ist eine Initiative im Großraum Berlin mit dem Ziel, alle gesellschaftlichen Bereiche der Stadt mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen.

Wie auf dem Transforum Berlin, unserer in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Konferenz für City-Reaching, geht es auf diesem Blog um das Thema "Das Reich Gottes und unsere Städte".