Transforum - der Blog

Rotterdam: Kirchliches Engagement enlastet den städtischen Etat

Autor: GfB, 14. Februar 2009, 14:03

Eine Studie in Rotterdam hat ergeben, dass die Stadt durch kirchliches ehrenamtliches Engagement jedes Jahr zwischen 110 und 133 Millionen Euro an Sozialausgaben spart. Die Ergebnisse der Studie, die hier bestellt werden kann, werden auf der Webseite so zusammengefasst:

The social benefits of activities of migrant churches are not less than those of autochthonous churches, whereas migrant churches invest more than autochthonous churches in good relations between people of various ethnic backgrounds.
This is the outcome of a research in Rotterdam conducted by NIM in collaboration with KASKI. In Rotterdam there are 272 churches which have 200 thousand members, that is more than one third (35%) of the total Rotterdam population. More than 10% (24 thousand) of the church members do voluntary work. 20% of them do voluntary work between 16 and 32 hours per month, 31% do this between 8 and 16 hours per month. Most activities of volunteers are in the fields of psychosocial care, social welfare and community development. The research shows that the average social return of investment per annum of an autochthonous church is 456 thousand Euros, that of a migrant church 437 thousand Euros. Per annum the Rotterdam society as a whole saves between 110 and 133 million Euros because of the social activities of churches. In The Netherlands this is the first time that social return of investment of autochthonous and migrant churches is investigated in the same research which makes comparison between the churches possible.

Einen Kommentar schreiben

Ehrenamtliches Engagement, Rotterdam, Stadt, Statistik

Humane Gesellschaft ohne Gott?

Autor: Harald Sommerfeld, 16. Januar 2009, 9:58

Man muss nicht an Gott glauben, um ethisch zu handeln. Viele Christen kennen in ihrem Umfeld Atheisten, die sich mehr für bestimmte humanitäre Anliegen einsetzen als mancher Mitchrist, mit dem sie am Sonntag die Kirchenbank teilen. Doch gilt das, was im Einzelfall zutrifft, auch für die Gesellschaft als ganze? Kann eine unreligiöse Gesellschaft so ethisch sein wie eine durch den Glauben geprägte?

Unter dem Titel “Humane Gesellschaft ohne Gott” stellt Andreas Püttmann dies auf Cicero online in Frage. Ergebnisse der empirischen Sozialforschung belegen, dass Menschen mit religiöser Prägung im statistischen Durchschnitt signifikant weniger egoistisch und hedonistisch eingestellt sind.

Atheisten sind im Durchschnitt materialistischer, egoistischer und hedonistischer eingestellt. Eine Repräsentativumfrage für die Allensbacher Werbeträger-Analyse 2005 fragte 14-29jährige Deutsche danach, „was im Leben wichtig ist“. Junge Leute, die sich als „religiös“ bekennen, nannten signifikant häufiger als areligiöse die Werte: „gute, vielseitige Bildung“ (72 zu 55 Prozent), „immer Neues lernen“ (69:54), „soziale Gerechtigkeit“ (69:52), „Menschen helfen, die in Not geraten“ (69:46), „Kinder haben“ (61:42), „Verantwortung für andere übernehmen“ (43:26), „Auseinandersetzung mit der Sinnfrage“ (45:19), „Naturerfahrungen“ (38:22), „aktive Teilnahme am politischen Leben“ (14:7). Bei zwei Antwortmöglichkeiten hatten die Areligiösen die Nase vorn: „hohes Einkommen“ (49:37 Prozent) und „Spaß haben, das Leben genießen“ (76:67).

Der vollständige Artikel von Andres Püttmann steht hier.

Einen Kommentar schreiben

Forschung, Gesellschaft, Statistik

Wo sich Deutschland engagiert

Autor: Harald Sommerfeld, 19. November 2008, 11:32

Den Atlas des Ehrenamtes stellt Spiegel Online vor - und in Berlin gibt es noch Handlungsbedarf

Einen Kommentar schreiben

Berlin, Ehrenamtliches Engagement, Statistik

Kriminalitätsstatistik Berlin 2007

Autor: GfB, 8. März 2008, 9:11

Die Zahl der 2007 in Berlin polizeilich erfassten Straftaten sank auf den niedrigsten Stand seit der Wende. “Beunruhigend” ist der gegenläufige Anstieg an Rohheitsdelikten. Bei Kindesmisshandlung und häuslicher Gewalt wird weniger “weggesehen”. Die “Jugendgruppengewalt” sank um 18 %. In manchen Bereichen ist die statistisch gemessene Entwicklung anders als die gefühlte Entwicklung.

Diese und viele andere Ergebnisse samt detaillierten Darstellungen für 446 Kieze findet man in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) Berlin 2007. Einen zusammenfassenden Bericht liest man im Tagesspiegel. Als PDF kann man die Polizeiliche Kriminalstatistik, die Lagedarstellung der politisch motivierten Kriminalität und die Studie Kriminalitätsbelastung in öffentlichen Räumen runterladen.

Einen Kommentar schreiben

Berichte, Gesellschaft, Statistik

Über uns

Gemeinsam für Berlin e.V. ist eine Initiative im Großraum Berlin mit dem Ziel, alle gesellschaftlichen Bereiche der Stadt mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen.

Wie auf dem Transforum Berlin, unserer in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Konferenz für City-Reaching, geht es auf diesem Blog um das Thema "Das Reich Gottes und unsere Städte".