Autor: GfB, 7. Mai 2010, 7:33
Ein Kurzbericht des Evangeliums-Rundfunks (erf) zum Gebetsgottesdienst am 1. Mai in Kreuzberg.
Berichte, Berlin, Gebet
Autor: Axel Nehlsen, 5. Mai 2010, 22:12
Kaum zu glauben, aber wahr und in allen Medien zu lesen: die Gewaltspirale ist offenbar wieder gestoppt! Was war da alles warnend vorausgesagt worden bis hin zu möglichen Toten bei Krawallen zwischen rechts und links! Schon die „Walpurgisnacht“ verlief am Boxhagner Platz und im Mauerpark überraschend ruhig. Kleine „Friedenspatrouillen“ von Betern waren an beiden Abenden unterwegs. Der Open-Air-Gottesdienst am 1. Mai mittags auf dem Mariannenplatz war, wie viele sagten, sehr dicht durch die Predigt des Heilsarmeeoffiziers Sigi Fischer und die Musik in dieser besonderen interkulturellen Mischung von Lobpreisband, Gospelchor und orientalischen Elementen. Der direkte Kiezbezug war gegeben durch die Vorstellung der StreetUniverCity und den begeisternden Rap mit christlichem Text. Viel Solidarität fand der vom Berliner Polizeipräsidenten entsandte Polizist, der nach einem Kurzinterview stellvertretend für seine Kollegen und Kolleginnen gesegnet wurde. Zudem war der Gottesdienst mit etwa 500 Personen gut besucht. Eine ganze Reihe von ihnen genoss anschließend das Familienfest auf dem Platz oder ging betend durch den Kiez.
![P5011098_thumb[3] P5011098_thumb[3]](http://wp1172841.wp201.webpack.hosteurope.de/trafoblog/GewaltspiralegestopptGebetundGottesd.Mai_1486C/P5011098_thumb3_thumb.jpg)
Dass gleichzeitig in Prenzlauer Berg Tausende friedliche Blockierer den Marsch der Neonazis nach kurzer Strecke verhinderten, war ein Erfolg für ein breites Bündnis unterschiedlicher Gruppen. Die befürchteten Zusammenstöße blieben gänzlich aus. Eine illegale Neonazi-Demo auf dem Kudamm wurde mit vielen Festnahmen schnell beendet.
Auch am Abend konnte die vereinzelt nach der „Revolutionären 1.Mai-Demo“ aufflackernde Randale wirksam eingedämmt werden. „Im vergangenen Jahr waren bei Krawallen in Kreuzberg 497 Polizisten verletzt worden, dieses Mal waren es 98. Tatsächlich war es im größten Teil Kreuzbergs ruhig. Erstmals wurde auch das Myfest, wo Zehntausende Besucher bis zum Morgen feierten, nicht von Randale berührt. Scharmützel zwischen der Polizei und Randalierern gab es nur im Bereich der Wiener Straße.“ (Berliner Zeitung 3.5.) Am Abend ertränkte schließlich ein „taktischer Regenschauer“ die möglichen Reste aufflackernder Unruhen. Auch in Einzelvorfällen war Gottes Bewahrung sichtbar: Obwohl ein Feuerlöscher von einem Dach geworfen wurde, ist niemand verletzt worden; Brandflaschen wurden auf Polizisten geworfen, zündeten aber nicht; der einzige schwerer verletzte Polizist wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen.
Der interviewte Polizist schrieb in seiner Antwort auf unseren Dank an ihn: „Es scheint, als ob der Segen gewirkt hat. Oder war es unsere Strategie? Oder beides? Auf alle Fälle, habe ich die positive Wirkung Ihrer Segnung aufgenommen und an all die weitergegeben, mit denen ich Gelegenheit hatte, darüber zu sprechen.“
Was sollen wir nun hierzu sagen? „Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit!“
Fotos: Günter J. Matthia
Berichte, Berlin, Gebet
Autor: GfB, 1. Mai 2010, 7:21
Die Walpurgisnacht ist in diesem Jahr überwiegend ruhig verlaufen. Wir beten ab 12 Uhr in Kreuzberg auf dem Mariannenplatz, dass es auch heute friedlich bleibt.
Berlin, Gebet
Autor: GfB, 12. März 2010, 23:51
… There are about 180 ethnic groups represented in Berlin, but we have room to cover only 27. I was surprised to find that there are Cubans in the city that came to work in East Berlin when it was still controlled by the Communists. These Cubans are not Roman Catholic. You will find many other surprises in this issue. Read, and pray on! …
In recent years North Korea has sent groups of students to German colleges so they could learn Western technical skills. Years of hard line Communist rule has left North Korea way behind the West in many technical fields. …
Das ist ein kleiner Auszug der April-Ausgabe des Global Prayer Digest – Berlin ist das Thema des Monats.
Man kann die nur in Englisch erhältliche Broschüre herunterladen (PDF, 4.2 MB) oder die Druckausgabe (40 Seiten) für 60 Cent pro Exemplar bei Gemeinsam für Berlin, Kastanienallee 71, 10435 Berlin (Tel: +49 30 23003403, Fax: +49 30 25798903) bestellen.
Thomas Hieber schreibt für die deutschen Leser:
Es ist mein Gebet, dass Gott unsere Gebete im April für die Stadt Berlin und die unerreichten Volksgruppen benützt. Zur Erinnerung – im April werden mehr als 70 000 Kopien dieses Hefte weltweit »im Einsatz sein« um für unsere Stadt zu beten.
Ich bin überzeugt davon, dass das nicht ohne Auswirkungen bleiben wird! Vielleicht könnt ihr, eure Kirchen und Gruppen gerade auch im April gezielt für Berlin und die vielen unerreichten Volksgruppen beten.
Thomas Hieber, Forum Interkulturelle Beziehungen bei Gemeinsam für Berlin
Berlin, Gebet
Autor: Rosemarie Stresemann, 5. März 2009, 19:10
Am Wochenende war ich in Halle und habe dort ein Seminar durchgeführt mit dem Ziel, Christen zu motivieren, für ihr Wohnviertel zu beten. Es gibt in Halle bereits zwei Gruppen, die für ihr Wohnviertel beten. Von einer Gruppe möchte ich hier berichten. Sie beten in dem Viertel Giebichenstein. Ein Ehepaar war vor 21 Jahren dorthin gezogen. Zu dieser Zeit galt das Viertel als „dem Tod geweiht”, denn die DDR Regierung hatte konkrete Pläne zum Abriss. Deswegen zogen die meisten Leute aus diesem Viertel aus. Es war grau und verschmutzt und viele Häuser standen leer. Mit der Wende 1989 wurden die Pläne zum Abriss auf Eis gelegt. In dieses Ruinenviertel zogen nun Künstler und Studenten ein. Vor fünf Jahren fing eine kleine Gruppe an, für dieses Viertel zu beten. Aber dabei blieb es nicht. Ein Bürgerstammtisch wurde gegründet. Einmal im Monat kommen dort Menschen zusammen und überlegen, wie sie ihr Viertel verbessern können. Eine Pflanzungsaktion wurde gestartet, bei der Säuberung des Viertels wurde mitgeholfen und die Leute lernten sich so kennen. Auf einer Bürgerversammlung konnten gute Kontakte mit dem politisch Verantwortlichen geknüpft werden. Die Christen konnten von ihren Wünschen, Vorstellungen und Träumen für das Stadtviertel berichten. Inzwischen ist in diesem Viertel viel geschehen. Jetzt ist Leben eingezogen! Viele Häuser wurden saniert. Es gibt eine erweckte evangelische Gemeinde vor Ort. Durch das Gebet wurden auch verborgene Missstände aufgedeckt. Eine Drogerazzia wurde sehr erfolgreich durchgeführt.
Das Gebet im eigenen Wohnviertel wurde hier zur Plattform für konkrete Transformation - ein nachahmenswertes Beispiel!
Gebet, Modelle der Hoffnung, Transformation
Autor: Kerstin Hack, 29. Januar 2009, 18:34
Christen in Köln treffen sich am 1. jeden Monats um 19.00 zu einem überkonfessionellen Gebetstreffen für ihre Stadt. Ganz einfach organisiert
a) an einem ideotensicheren Treffpunkt (auf der Domtreppe, gegenüber des Hauptbahnhofs)
b) mit einfachem Erkennungszeichen (was Rotes tragen!)
Einfach, unkompliziert, praktisch! Zum Nachmachen empfohlen!
City-Reaching, Einheit, Gebet
Autor: Rosemarie Stresemann, 20. Januar 2009, 15:58
1.Weniger Straftaten
Laut Statistik der Berliner Polizei zeigte die Bilanz der Straftaten für 2008 eine Abnahme um drei bis vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Raubüberfälle ging sogar um 20 Prozent zurück. Quer durch alle Deliktsbereiche gingen die Straftaten zurück und in manchen Bereichen gab es auffällig starke Rückgänge. Das führte auch dazu, dass es nun in den Gefängnissen der Stadt kaum noch Platznot gibt, nachdem die Berliner Justiz jahrelang über überfüllte Haftanstalten klagte. Gleichzeitig steigt natürlich dadurch die Chance, dass sich der einzelne Justizbeamte mehr den Menschen zuwenden kann. Es gibt viele Möglichkeiten, diese gute Entwicklung zu erklären. Die Polizei sieht einen Grund in der verstärkten Präventionsarbeit. Eine andere Möglichkeit ist es, diese Entwicklung als Gebetserhörung zu sehen. In der Berliner Gebetsmail http://gebetfuerberlin.wordpress.com/ werden interessierte Beter und Beterinnen immer wieder über solche Anliegen informiert. Es heißt im Psalm 127,1: Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht, wacht der Wächter umsonst. Das meint doch: Es braucht immer Menschen, die sich engagieren - aber ohne Gottes Hilfe ist solch ein Engagement nicht ausreichend, um negative Entwicklungen zu verhindern.
2. Mehr Geburten -Berliner Rekord
In ganz Deutschland stieg im Jahr 2007 zum ersten Mal seit 1997 die Geburtsrate um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. In Berlin aber wurden als einzigem Bundesland, mehr Menschen geboren, als in der gleichen Zeit starben.
Auch diese Zunahme an Leben in unserer Stadt ist eine Gebetserhörung. Immer da, wo Leben möglich wird und sich entfalten kann, ist auch Gottes Geist anwirken. Woran erkennen wir, dass die Bitte: “Dein Reich komme wie im Himmel-so auch auf Erden” erhört worden ist? Ich persönlich halte Ausschau nach Entwicklungen, die mehr zeigen, dass sich Leben entfalten kann. In den letzten Jahren hat sich in dieser Beziehung in unserer Stadt viel verändert. Das bedeutet nicht, dass es keine Probleme mehr gibt. Aber in vielen Bereichen gibt es eine positive Entwicklung. Davon noch ein Beispiel:
3. Berlins Haushalt schließt mit einem deutlichen Überschuss ab
Im Jahr 2001 betrug das Defizit im Berliner Landesetat noch mehr als 5 Milliarden €. 2007 gab es erstmals einen kleinen Überschuss von 91 Millionen € und 2008 ein Überschuss von 940 Millionen €. Mehr Einnahmen geben der Politik auch mehr Handlungsmöglichkeiten. Unter den Sparmaßnahmen haben viele Menschen in dieser Stadt gelitten und manchen notwendigen Projekte konnten nicht durchgeführt werden. Durch diese finanziell positive Entwicklung wird der Raum, Leben zu fördern, deutlich vergrößert.
Berichte, Berlin, Gebet
Autor: Axel Nehlsen, 4. Oktober 2008, 13:36
Interkultureller “Gebetstag für unser Land” am 3. Oktober in Berlin

Das gab es in Berlin wohl so noch nicht: Christen verschiedener Konfessionen aus Ägypten, Sri Lanka, Kamerun, den Niederlanden, Neuseeland und Deutschland in einer gemeinsamen Musikformation; sie loben Gott mit traditionellen orientalischen Instrumenten, mit Klavier, Gitarre und Cello, mit arabischen, deutschen und tamilischen Liedern - und das alles zur Ehre Gottes am Tag der deutschen Einheit! In ungewohnter, aber sehr anrührender Harmonie klangen Stimmen und Instrumente der verschiedenen Kulturen zum Lob des Herrn der Geschichte zusammen, teils mit Bekanntes zum Mitsingen, teils Improvisation. Dazwischen nach einigen Infos wurde für die Vollendung der Einheit Deutschlands gebetet, aber auch für die Flüchtlingsproblematik in Europa.



Das war nur der eine Teil des interkulturellen Gebetstages, zu dem Gemeinsam für Berlin (GfB) eingeladen hatte. Unter dem Motto „People praise and pray - Interkulturell Gott loben und beten - gemeinsam für unsere Nation“ beteiligten sich im Laufe der über fünfstündigen Veranstaltung etwa 400 Christen aus verschiedenen Nationen und Kulturen, Generationen und Konfessionen. Ein Gospel-Chor afrikanischer Gemeinden …

… eine mitreißende russlanddeutsche Lobpreisgruppe …

… und die multinationale Formation „Go worship“ gestalteten musikalisch mit.

Afrikanische Pastoren und Mitglieder der Foren Gebet und Interkulturelle Beziehungen von GfB waren für die Gebetsteile verantwortlich.
Die klingende Vielfalt und das gemeinsame Beten für ein versöhntes Miteinander in unserem Land 18 Jahre nach der Einheit ließen den Reichtum der Christenheit aus den verschiedenen Erdteilen erleben, der auch in der Hauptstadt präsent ist. Viele Teilnehmer nehmen die bewegende Erfahrung mit, dass wir nur in gegenseitiger Achtung und Ergänzung das ganze Volk Gottes glaubwürdig darstellen.

An immer mehr Orten rufen Christen und geistliche Bewegungen zum Gebet für das Land am Tag der Einheit auf. Am 18. „Geburtstag“ des vereinten Deutschland gab es organisierte Gebetstreffen unter anderem in Hamburg, Frankfurt/Main, Neufrankenroda/Thüringen und Dortmund. In unterschiedlicher Art und Weise steht das Gebet für die politisch-gesellschaftlichen Herausforderungen und die Vollendung der Einheit im Mittelpunkt.
Berichte, Berlin, Einheit, Gebet, Migranten, Veranstaltungen
Autor: GfB, 13. Juni 2008, 15:12
Im Sommer 2008 finden deutschlandweit und auch in Berlin, evangelistische Aktivitäten und Straßeneinsätze statt, zu denen zahlreiche Christen aus dem In- und Ausland in die Hauptstadt kommen werden, um gemeinsam mit Christen vor Ort, den Menschen dieser Stadt die gute Nachricht weiterzugeben.
Berliner Christen verschiedener Gemeinden und Denominationen wollen diese Aktionen unter dem Motto “Praise & Pray Berlin Summer 08″ im Gebet vorbereiten.
Wer in Gemeinschaft mitbeten will, ist herzlich willkommen: Berliner Gebetshaus, Spenerstraße 15, Berlin-Moabot, täglich von 19.00 bis 22.00 Uhr. Weitere Informationen hier.
Gebet
Autor: Günter J. Matthia, 8. Mai 2008, 5:48
Anbetung bedeutet mit Jesus zu sprechen. In eine Beziehung mit ihm zu treten.
Wir brauchen uns vor Jesus nicht zu verstellen, wir brauchen keine besondere Technik oder irgendetwas zu »leisten«. So wie wir sind, mit allem was uns bedrückt oder froh macht, dürfen wir mit ihm sprechen, wie mit einem guten Freund.
Viele denken, wenn sie »Nightfever« lesen oder hören, an Disco, John Travolta, Tanz… In Berlin ist jetzt aber ein ganz anderes »Nightfever« angekommen:
Hinter NIGHTFEVER stehen junge Menschen aus Kirchengemeinden und Gemeinschaften, Priesterkandidaten, sowie Studierende verschiedener Fakultäten. Sie möchten Freude weitertragen und allen weiterschenken. »Wir schenken, was wir selbst erleben durften: die barmherzige Liebe Gottes. Darum gehen wir auf die Straßen und Marktplätze, um einzuladen und von der Freude zu erzählen, die uns erfüllt!«
Am 7. Juni 2008 gibt es die nächste Gelegenheit, sich ein Bild davon zu machen, wie das aussieht, wie es sich anfühlt, wie man dieses wohltuende Fieber miterleben kann. Um 19 Uhr beginnt die Veranstaltung in St. Adalbert, Berlin Mitte, mit der Heiligen Messe, anschließend dann bis 23 Uhr Gebet, Gesang, Gespräch. Anchließend Segnung, Ende etwa um 23:30 Uhr.
Eine gute, eine sicher »ansteckende« Idee, die dazu beitragen wird, nach neun anderen Städten nun auch in Berlin Menschen auf ungewöhnliche Weise für das Gebet, die Anbetung, die Gemeinschaft und vor allem die Freude, die weitergeschenkt wird, zu begeistern.
Weitere Informationen, viele Fotos und weiteres Material auf der Webseite: Nightfever Berlin
Berlin, Gebet, Modelle der Hoffnung, Veranstaltungen