Transforum - der Blog

2x Islam

Autor: Harald Sommerfeld, 26. April 2007, 7:48

Heute und morgen finden in Berlin zwei Veranstaltungen mit Dr. Andreas Maurer (Theologe und Islamexperte statt).

Der Islam - Chance oder Bedrohung?
26. April 2007, 19.30 Uhr
in der Stadtmissionsgemeinde Kreuzberg
Johanniterstraße 2, 10961 Berlin

Zu Gast bei Yusuf und Fatima
Wie können Christen mit Muslimen ins Gespräch kommen?
Seminar am 27. April 2007, 19.00 Uhr
in der Stadtmissionsgemeinde Neukölln
Lenaustraße 4, 12047 Berlin

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Berlin, Islam, Veranstaltungen

Gott liebt Atheisten!

Autor: Harald Sommerfeld, 25. April 2007, 6:59

Ein Abend mit
Alexander Garth, Pfarrer der Jungen Kirche Berlin
am Freitag, 11. Mai 2007, 19.00 Uhr
in der Jungen Kirche Berlin
Siegfriedstraße 204 B, 10365 Berlin
(5 Minuten vom S-Bahnhof Lichtenberg)

Aus dem Flyer:

Es gibt in Deutschland eine riesige Bevölkerungsgruppe, die für das Evangelium als unerreichbar gilt: Ostdeutsche Atheisten. Christliche Mission perlt von ihnen ab wie Wasser von einem Ostfriesennerz. Aber stimmt das generell? Es gibt eine Gemeinde in Berlin, die besteht etwa zur Hälfte aus ehemaligen Atheisten: die Junge Kirche Berlin. Der Gründer dieser Gemeinde bietet einen Abend zu folgenden Themen an:

  • Warum sind Ostdeutsche immun gegen das Christentum?
  • Was prägt die Überzeugungen von Atheisten?
  • Wie stehen sie zum christlichen Glauben?
  • Was unterscheidet westdeutsche von ostdeutschen Konfessionslosen?
  • Wie können sie mit dem Evangelium erreicht werden?
  • Wie muss eine Gemeinde leben und wirken, um Atheisten zu erreichen?

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Berlin, Evangelisation, Veranstaltungen

Neue Ausdrucksformen in Englands Kirchen

Autor: Harald Sommerfeld, 24. April 2007, 6:20

England: “Fresh Expressions of Church”, neue Ausdrucksformen in Englands Kirchen

Gemäß neusten Untersuchungen befinden sich etwa 60% der britischen Bevölkerung außerhalb des Wirkungsfeldes der Kirche. Diese Zahl ist in den Vororten und den unter 40-jährigen noch größer und im Steigen begriffen. Diese Beobachtung veranlasste die Kirche von England und die Methodistische Kirche mit so genannten “Fresh Expressions of Church” (Neue Ausdrucksformen von Kirche) zu experimentieren; neue und andere Wege von “Kirche-sein” in einer sich verändernden Kultur zu beschreiten. Die Menschen gehen nicht mehr länger in ein Kirchengebäude, um einen Sonntagsgottesdienst zu besuchen, sondern sie versammeln sich in Jesus-zentrierten Gemeinschaften unmittelbar in ihrem persönlichen Lebensumfeld.

“Es gibt sehr viel theologischen Spielraum für Unterschiede im Rhythmus und Stil von ‘Kirche-sein’, so lange wir Wege finden, denselben lebendigen Christus darin identifizieren zu können”, sagt Rowan Williams, Erzbischof der Anglikanischen Kirche. Dies kann durchaus sehr unterschiedliche Formen annehmen. Andrew Wooding, Netzwerkkoordinator von “Fresh Expressions”, fasst zusammen: “Da gibt es eine Skateboard-Kirche, wo Skateboarden, und eine Nachtclub-Kirche, wo Tanz als Anbetung gilt. Aber es sind nicht nur junge Menschen, die sich so als Kirche definieren; es gibt eine Kirche in Liverpool, wo Menschen sich um einen Tisch versammeln, ihr Leben miteinander teilen, während sie nebenbei Brot backen. Während das Brot im Ofen backt, werden eine Gebetsversammlung und/oder eine kurze Andacht gehalten, dann wird das Treffen mit einem gemeinsamen Essen beendet.”

Einen Online-Führer zu “Fresh Expressions” findet man im Internet. Er erklärt, wie man eine “Fresh Expression of Church” beginnen kann. Darin findet man die Prinzipien, die solch eine Gemeinschaft tragen, sowie Geschichten und Erfahrungsberichte von Menschen, welche diese Art von Kirche leben. Lern-Netzwerke entstehen überall im Land.

Quelle: Joel News

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Gemeinde

Wir stehen auf für unsere Stadt

Autor: Harald Sommerfeld, 22. April 2007, 20:39

Wir stehen auf für unsere Stadt

Auch in diesem Jahr beteiligen sich Berliner Christen mit einem

GebetsGottesdienst
am Dienstag, 01. Mai 2007, 11.00 Uhr
auf dem Mariannenplatz in Kreuzberg
(U 1 Görlitzer Bahnhof)

am MYFEST.

Aus dem Flyer:

Der 1. Mai war über viele Jahre hinweg ein Tag, an dem sich Unzufriedenheit und Frust in Gewalt entladen hat. Durch das MYFEST einschließlich unserer Gottesdienste hat sich das in den letzten Jahren verändert. Mit allen Generationen und Nationen wollen wir weiter für die Nöte unserer Stadt eintreten und Gottes Hoffnung feiern.

Ab 17 Uhr wird der Einsatz für die Stadt praktisch. Jugendliche werden Müll sammeln, besonders um leere Flaschen (potentielle Wurfgeschosse) zu entsorgen. Treffpunkt für diese Aktion ist der Familiengarten (Oranienstraße 34).

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Berlin, Veranstaltungen

Symposium Kirche in der Postmoderne

Autor: Harald Sommerfeld, 18. April 2007, 10:18

Symposium Kirche in der Postmoderne

Termin: 18.-20.10.2007

Veranstalter: Theologische Fakultät der Universität Greifswald
Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung
Alfried Krupp Wissenschaftskolleg

Ort: Alfried Krupp Wissenschaftskolleg, Martin-Luther-Str. in Greifswald

Den Hinweis habe ich bei Peter Aschoff gefunden, der schreibt:

Das Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung der Universität Greifswald bietet vom 18. bis 20. Oktober ein internationales Symposium zum Thema Kirche in der Postmoderne an. Dank der Förderung durch das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg ist die Teilnahme kostenlos. Das Programm als PDF gibt es hier.

Umsonst wird es jedenfalls nicht sein, dort teilzunehmen, denn die Mischung der Referenten aus Zürich, Berlin, Princeton, Yale, Lancaster, natürlich Greifswald, und Bad Liebenzell :-) klingt viel versprechend. Die Themen reichen von “Kenotische Partizipation” über “From Christendom to Christianity” und “Kontextuelle Missionstheologie” zu “Geistlich leiten — kompetent managen - Prozesse ermöglichen”. Ich habe es mir schon einmal vorgemerkt - hat noch jemand Lust, dabei zu sein?

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Veranstaltungen

Die Sinus-Studie

Autor: Harald Sommerfeld, 17. April 2007, 6:31

Die katholische Kirche verliert in Deutschland zunehmend den Kontakt zu wichtigen gesellschaftlichen Gruppen, stößt aber in nahezu allen Milieus auf ein Interesse an christlichen Werten und Sinnangeboten. Dies geht aus einer bisher unveröffentlichten, von der Kirche selbst in Auftrag gegebenen Studie hervor.

So beginnt ein Bericht im Paulinus, der Wochenzeitung im Bistum Trier, über die Sinus-Studie, die von der Sinus Sociovision GmbH in Zusammenarbeit mit katholischen Organisationen erstellt wurde. In dieser Studie wird die deutsche Bevölkerung in zehn “Milieus” aufgeteilt und für jedes Milieu erforscht, welche Einstellung die Betreffenden zur Katholischen Kirche haben. Außerdem wird - und da ist die Studie auch für Nichtkatholiken von großem Wert - untersucht, auf welche Formen von spirituellen und kirchlichen Angeboten die jeweiligen Milieus ansprechbar sind.

Das Fazit der Studie steht auf der Webseite des Paulinus, mit Unterseiten, auf denen jeweils die Ergebnisse für die einzelnen Milieus zusammengefasst werden:

  1. Bürgerliche Mitte (16 % der Bevölkerung)
  2. Moderne Performer (9 %)
  3. Etablierte (10 %)
  4. Postmaterielle (10 %)
  5. Konsum-Materialisten (11 %)
  6. Konservative (5 %)
  7. Traditionsverwurzelte (14 %)
  8. Experimentalisten (8 %)
  9. Hedonisten (11 %)
  10. DDR-Nostalgische (6 %)

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Forschung, Gesellschaft

Das Comeback der Christen

Autor: Harald Sommerfeld, 16. April 2007, 14:08

Der christliche Glaube ist weltweit an vielen Stellen auf dem Vormarsch - und säkulare Medien (TV, Radio, Printmedien) merken es. In letzter Zeit fallen vermehrt entsprechende Berichte und Kommentare auf. Die Beobachtungen gleichen sich, auch wenn die Bewertungen unterschiedlich sind (von bedauernd über neutral bis wohlwollend).

Aktuelles Beispiel ist die jüngste Ausgabe von “View” (Verlag Gruner und Jahr) mit der Titelstory “Das Comeback der Christen”. Eine zusammenfassende Rezension steht hier.

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Trends

Fünfzig Gerechte

Autor: Harald Sommerfeld, 10. April 2007, 8:14

Wer durch Berlin geht, stößt auf viele Spuren der Stadtgeschichte. Oft sind es Spuren von Unrecht. Berlin war Hauptstadt von zwei Diktaturen, und auch in anderen Zeiten brachte unsere Stadt nicht nur Gerechtigkeit hervor. Mahnmale und Erinnerungstafeln weisen auf Vernichtung, Verfolgung und Verführung hin.

Wer durch Berlin geht, stößt aber auch auf Erinnerungen an Menschen, die sich dem Unrecht widersetzten und in Wort und Tat für Gerechtigkeit eintraten. Auf einem meiner letzten Stadtgänge stieß ich in der Nähe des Ostbahnhofs auf diesen Findling mit einer Gedenktafel für Hermann Stöhr.

Gedenktafel Hermann Stöhr 2

Gedenktafel Hermann Stöhr 1

Hermann Stöhr wurde am 4. Januar 1898 geboren. Seine Erfahrungen im Ersten Weltkrieg machten den evangelischen Christen zu einem überzeugten Pazifisten. In der Weimarer Republik engagierte er sich in verschiedenen kirchlichen Sozialorganisationen. Unter anderem kümmerte er sich in der Umgebung des Schlesischen Bahnhofs (so hieß der Ostbahn damals) um arbeitslose Jugendliche. (Auch heute trifft man dort wieder viele Menschen vom sozialen Rand der Gesellschaft.) Außerdem trat er für eine Aussöhnung mit Polen ein. (Dieser Einsatz kostete ihn seine Anstellung.)

Von Anfang an protestierte Hermann Stöhr gegen die nationalsozialistische Politik. Öffentlich wandte er sich gegen den Boykott jüdischer Geschäfte und das Anbringen von Hakenkreuzfahnen an Kirchen. Später wurde er Mitglied der Bekennenden Kirche.

1939 erhielt er seinen Einberufungsbefehl zur Marine. Aus Gewissensgründen verweigerte er den Kriegsdienst, wurde am 31. August 1939 (einen Tag vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges) verhaftete und am 16. März 1940 wegen “Zersetzung der Wehrkraft” zum Tode verurteilt. Am 21. Juni 1940 wurde er hingerichtet.

Das Todesurteil gegen Hermann Stöhr wurde 1997 vom Landgericht Berlin aufgehoben. Kurz danach wurde anlässlich seines 100. Geburtstags eine kleine Grünanlage nach ihm benannt (”Hermann-Stöhr-Platz”) und der Stein mit der Gedenktafel errichtet - an dem Ort, wo er sich um Jugendliche auf der Straße gekümmert hatte, und unweit seiner früherer Wohnung.

Es ist gut, dass eine Stadt solcher Menschen gedenkt, auch wenn sie vielleicht nicht weiß, wieviel sie ihnen verdankt. Aus der Geschichte Sodoms wissen wir, dass fünfzig (am Ende sogar nur zehn) Gerechte das Schicksal der Stadt hätten wenden können (Genesis 18,16-33). Fünfzig Gerechte können mehr Segen auf eine Stadt bringen, als die Gottlosigkeit der übrigen an Fluch auf sich zieht. Wer kann sagen, wie die Geschichte unserer Stadt ohne Menschen wie Hermann Stöhr weitergegangen wäre.

Das muss dem Initiator einer anderen, größeren Inschrift bewusst gewesen sein, die man nur einige hundert Meter weiter an einem Berliner Kraftwerk findet - eine gute Erinnerung, Gott für die Gerechten in der Geschichte unserer Städte zu danken.

Vattenfall 2Vattenfall 3

(Biographische Angaben zu Hermann Stöhr nach Wikipedia)

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Berlin

Weltweit: fünf ermutigende Entwicklungen

Autor: Harald Sommerfeld, 5. April 2007, 9:12

Die besten Neuigkeiten finden ihren Weg selten in die Zeitungen. Deshalb hat JOELNEWS vor einiger Zeit eine Liste der fünf unserer Meinung nach ermutigendsten Entwicklungen zum aktuellen Zeitpunkt zusammengestellt. Wenn wir betrachten, was Gott weltweit bewirkt, sehen wir:

  • Ein noch nie dagewesenes Wachstum der Gebetsbewegungen auf der ganzen Welt
  • Gottes Ausgießen des Heiligen Geistes an vielen Orten, begleitet von Bekehrungen, Zeichen und Wundern
  • Viele neue Partnerschaften und Netzwerke sind auf regionaler, nationaler oder sogar kontinentaler Ebene entstanden. Sie verbinden Gebetsbewegungen, Gemeindegründer, Evangelisten und Missionare an vorderster Front miteinander.
  • Immer mehr Christen, Kirchen und Dienste engagieren sich in Transformationsprozessen, um göttliche Veränderung in die Gesellschaft um sie herum zu hineinzutragen.
  • Radikal einfache und neue Formen von (Kirch-)Gemeinde und lebendigen Zellen entstehen an vielen Orten und erreichen die Unerreichten.

Quelle: Joel News

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Trends

Über uns

Gemeinsam für Berlin e.V. ist eine Initiative im Großraum Berlin mit dem Ziel, alle gesellschaftlichen Bereiche der Stadt mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen.

Wie auf dem Transforum Berlin, unserer in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Konferenz für City-Reaching, geht es auf diesem Blog um das Thema "Das Reich Gottes und unsere Städte".