Transforum - der Blog

Active Volunteers

Autor: Günter J. Matthia, 28. September 2007, 17:50

sxc.hu“Volunteers step up! (Freiwillige vor!)“ – This is the motto of the Christian Volunteer Agency of Together For Berlin (Gemeinsam fuer Berlin). This agency came into being two years ago and is growing dynamically. It is the first of its kind and is getting attention from the experts. Wolfgang Thierse, speaker of the parliament, is the official patron.

Volunteers are placed in social services to bring practical Christian love to those who need it most. Many organizations are interested in having such volunteers come to help. In addition, the Volunteer Agency advises and comes along side of churches and home Bible study groups during the planning and implementation of their own projects. The need is so great that the staff can hardly keep up. In the meantime, the regional Diakonisches Werk has also formed its own volunteer agency. The ministries complement one another well.

Monika Helbig, State Secretary and Commissioner of the Senate for Volunteers, said, “I would like to see Berlin become the capital of volunteerism.” Berlin is on its way there. Nearly one out of every three employees is actively volunteering somewhere. While in other cities the numbers declined, the willingness to volunteer in Berlin has grown in the last years by 5%. Companies are to continue encouraging their employees to volunteer. In addition it is planned to increasingly draw on the potential of retired persons.

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Berlin

Berlin führend beim aktiven Ehrenamt

Autor: Günter J. Matthia, 27. September 2007, 6:34

„Freiwillige vor!“ - so lautet das Motto der Christlichen Freiwilligenagentur von Gemeinsam für Berlin. Die Arbeit besteht nun seit zwei Jahren und wächst dynamisch. Sie war die erste ihrer Art und findet in der Fachwelt viel Beachtung. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse ist Schirmherr.

Es werden Freiwillige in soziale Einrichtungen vermittelt, um christliche Nächstenliebe praktisch zu denen zu bringen, die sie besonders brauchen. Es besteht bei vielen Organisationen großer Bedarf an dieser Vermittlung. Daneben berät und begleitet die Agentur Gemeinden und Hauskreise bei Planung und Durchführung eigener Projekte. Der Bedarf ist so groß, dass die Mitarbeiterinnen und die Finanzierung kaum Schritt halten können. Inzwischen hat auch das regionale Diakonische Werk eine eigene Freiwilligenvermittlung. Die beiden Arbeiten ergänzen einander gut.

Monika Helbig, Staatssekretärin und Beauftragte des Senats für bürgerschaftliches Engagement, sagte: „Ich möchte, dass Berlin die Hauptstadt des ehrenamtlichen Engagements wird.“ Berlin ist auf einem guten Weg dahin: Bereits jeder dritte Arbeitnehmer engagiert sich ehrenamtlich. Während in anderen Städten die Zahlen sanken, stieg in Berlin die Bereitschaft zum Ehrenamt in den letzten Jahren um 5 % an. Unternehmen sollen weiter motiviert werden, das freiwillige Engagement ihrer Mitarbeiter zu fördern. Darüber hinaus soll das Potential von Menschen, die nicht (mehr) im aktiven Berufsleben stehen, stärker genutzt werden.

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Berlin

Global Learning Community Teil 4

Autor: Axel Nehlsen, 21. September 2007, 18:58

[Teil 1 2 3]

Obdachlose, Mega churches und die Transformation der Großstädte

Die „Global Leadership Community“ traf sich Mitte Juni 2006 wieder in Estes Park im US-Bundesstaat Colorado. Bis Januar 2007 kommen hier zwei Mal jährlich ausgewählte Vertreter aus inzwischen 14 Weltstädten zu einer Konsultation zusammen. Sie vertreten oder leiten jeweils zwischenkirchliche Netzwerke, die der Einheit der Christen, der Evangelisation und der sozialen Verantwortung in ihren Städten dienen. Wir, Hans-Peter Pache und Axel Nehlsen, waren im Juni wieder dabei. Neu vertreten waren Bombay/Indien und die US-Städte Boston und Orlando. Nach den Berichten aus unseren Städten sind wir erneut begeistert, dass Gott offensichtlich weltweit in vielen Großstädten – und auch bei uns in Berlin! - sein Werk der Veränderung und Erneuerung von Herzen, Gemeinden und gesellschaftlichen Verhältnissen voran bringt. Es ist ermutigend zu hören, dass mehr und mehr ein ganzheitliches Verständnis des Evangeliums sichtbare Zeichen des Reiches Gottes in den Städten hervorbringt: Wort und Tat, Einzelner und Gesellschaft, Evangelisation und soziale Verantwortung, innerhalb und außerhalb der Gemeinden.

Unterstrichen wurden diese Erfahrungen für uns beide durch ein anschließendes Studienwochenende in Los Angeles. Zwei Teilnehmer unserer Tagung waren unsre Gastgeber und hatten uns ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Kalifornische Verhältnisse sind zwar anders als unsere, aber uns hat das Engagement der Christen in sehr unterschiedlichen Feldern tief beeindruckt. Unsere Gefühle und Gedanken wurden durch die Extreme sehr „gestretcht“:
Einerseits Teilnahme an einem praktischen Einsatz in Obdachlosen-Asylen mit dem Dream Center – einer riesigen christlichen Sozialarbeit bei den Unterprivilegierten in der Innenstadt von Los Angeles. Massives Elend, liebevoller kompetenter Einsatz der meist jungen Christen!

Andererseits Besuch des Zentrums und des Gottesdienstes der Saddleback Church mit Predigt des auch bei uns bekannten Erfolgsautors Rick Warren („40 Tage mit Vision“ u. a.). Hier zeigt sich das (erfolg-)reiche Kalifornien mit einer nahezu perfekten Gemeindearbeit für Junge und Ältere, Singles und Alleinerziehende usw., mit Ausstrahlung nicht nur in die ganze Region, sondern auch auf Wirtschaftsführer und Politiker im Land.

Ergänzt wurde unser Programm durch den Besuch einer postmodernen Gemeinde für junge Erwachsene mit überwiegend asiatischem Hintergrund. Schließlich nahmen wir am Gottesdienst von Mosaic (eine kreative Jugendkirche, Leitung Erwin McManus) teil, der in einem Tanzclub in der Innenstadt läuft. Der von uns gesehene Gottesdienst war allerdings inhaltlich wenig überzeugend, was hoffentlich eine Ausnahme ist.

Die Begegnungen und auswertenden Gespräche mit unseren beiden Freunden halfen uns sehr zur Verarbeitung. Der eine ist von einer recht konservativen Brüdergemeinde eigens als Pastor für Vernetzung und Dienste für die Nöte der Stadt Long Beach freigestellt. Der andere fungiert als Koordinator mehrerer Hauskirchen-Netzwerke, die Christsein radikal an der Basis und nur über Beziehungen im Nahbereich leben – und multiplizieren. Beide sind Anfang dreißig und wurden die Katalysatoren für Hope for Long Beach, ein Netzwerk, das die älteren Pastoren und viele Gemeinden zum gemeinsamen Dienst und Gebet für die Stadt zusammenführt. Beispielhaft und ermutigend! Auch die Erkenntnis, dass traditionelle Gemeinden, Mega churches und Hauskirchen sich gegenseitig als Ergänzung brauchen, ist eine Erkenntnis, die wir mitbringen. Ohne diese Vielgestaltigkeit können wir auch bei uns die so unterschiedlichen Lebenskulturen und Gesellschaftsbereiche, in denen die Berliner leben, nicht mit dem Evangelium erreichen. Und keines der Kirchen-Modelle ist „allein selig machend“. Mit GfB wollen wir gerade mit den auf diesen Seiten beschriebenen neuen Schritten genau dieser Vielfalt und Ergänzung dienen.

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Berichte, City-Reaching, Transformation

Über uns

Gemeinsam für Berlin e.V. ist eine Initiative im Großraum Berlin mit dem Ziel, alle gesellschaftlichen Bereiche der Stadt mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen.

Wie auf dem Transforum Berlin, unserer in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Konferenz für City-Reaching, geht es auf diesem Blog um das Thema "Das Reich Gottes und unsere Städte".