Transforum - der Blog

Verheißung für Europa

Autor: GfB, 28. Januar 2008, 5:30

“Hoffnung” scheint überall in Europa das Thema für nationale Strategien zu sein. So greifen u.a. stadtweite Evangelisationen und inspirierende Veranstaltungen das Thema auf.Junge evangelikale polnische Leiter begannen eine Bewegung mit dem Namen “Realna Nadzieja” (Echte Hoffnung). Ihr Ziel ist die Mobilisation aller Christen, um ihre Nation positiv zu prägen. Um dies zu erreichen, sollen 1000 junge Arbeiter in einer Stadt südlich von Warschau, bekannt für deren sozialen Problemen, ganz praktisch helfen: vom Reinigen der Flussufer bis zur Renovierung von Wohnungen der Bewohner.

Ein ähnliches Freundschaftsprojekt - Merseyfest - hat sich in den vergangenen vier Jahren in Liverpool entwickelt. Christen haben hunderte Sozialprogramme initiiert, um die Region positiv zu verändern. Ein zehntägiges Fest der Hoffnung wird Liverpools Ernennung zur europäische Kulturhauptstadt 2008 krönen und über 1000 junge Erwachsenen, die sich für einen globalen Jugendkongress im Juni treffen, um Themen wie internationale Entwicklung, Gesetzgebung, Menschenrechte, Wirtschaft, die Umwelt und nachhaltige Entwicklung, Erziehung und Kultur zu behandeln sowie in praktischen Projekten mitarbeiten.

Ähnliche Projekte entstehen z.Z. in ganz Großbritannien unter dem Banner von Hope2008. Mehr als Tausend Städte und Dörfer haben ihr Interesse an dieser Hope-Initiative in ihrer Kommune bekundet. Hope2008 fördert verstärktes, gemeinsames, zielgerichtetes Gebet und vermehrte evangelistische und diakonisch-praktische Einsätze, um eine bleibende, sichtbare und geistliche Veränderung der Gesellschaft und Einzelner zu erzielen”. Die Webseite (www.hope08.com) bietet eine große Auswahl von kreativen Möglichkeiten an, die im eigenen Umfeld aufgenommen und umgesetzt werden können. Ein Hope-Ideen- und Ressourcenbuch kann als PDF heruntergeladen werden. (20.000 Stück wurden in den ersten drei Monaten nach dessen Erscheinen verkauft - seit Jahren das schnellst verkaufte christliche Buch in England.) Die meisten dieser Ideen lassen sich überall einsetzen.

Inzwischen wurde in Strasbourg, im Elsass (Frankreich), EspérerAujourd’hui (Hoffnung für Heute) durch eine Vereinigung von evangelikalen und traditionellen Kirchen und kirchlichen Organisation gestartet. Eine internationale Konferenz “Hope for Life” findet dieses Frühjahr in Crikvenica an der kroatischen Küste statt. Unter dem Thema “Living as People of Hope ” (”Leben als Menschen mit Hoffnung”) wird eine ökumenische Konferenz von RELaY und der europäischen katholischen charismatischen Erneuerungsbewegung organisiert, die Hunderte von jungen Leitern aus verschiedenen Bewegungen und Gemeinschaften aus ganz Europa zusammenbringen will.

Quelle: Jeff Fountain, JMEM und Hope for Europe [via Joel News vom 25. Januar 2008]

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Modelle der Hoffnung, Trends

Trendstadt Berlin

Autor: GfB, 26. Januar 2008, 13:14

Amerika berauscht sich an der deutschen Hauptstadt: Berlin gilt als die Trendstadt Nummer eins.Sicher, es gibt Knut. Und Tom Cruise spielt eine Rolle. Angelina Jolie ohnehin. Auch Brad Pitt. Nicht zu vergessen Leonardo di Caprio. Doch es steckt mehr dahinter, viel mehr. Denn in Wahrheit ist die Legion von Hollywoodstars, die sich allwöchentlich zu Berlinern erklärt, nur sichtbarste Spitze einer Bewegung, die mittlerweile sämtliche Kunst- und Kulturschichten der USA erfasst hat. Ob West- oder Ostküste, Metropole oder Bildungsprovinz, Vernissage oder Volkshochschule, für den kulturell interessierten US-Bürger gibt es keinen Zweifel: Berlin ist künstlerisch gesehen der aufregendste Ort der Erde, das kreative Zentrum der freien Welt. Da will er hin, das will er sehen.

So beginnt Wolfram Eilenberger seinen Beitrag “Then we take Berlin” im Cicero, in dem er berichtet, wie sehr und warum die Amerikaner und besonders die New Yorker die deutsche Hauptstadt ins Herz geschlossen haben.

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Berlin

Soziale und seelische Not: afrikanische Familien in Deutschland

Autor: Harald Sommerfeld, 11. Januar 2008, 6:03

Flüchtlinge werden heute allgemein unter dem Stichwort „Migranten“ eingeordnet.Viele Migranten sind ehemalige Flüchtlinge. In drei Kriterien heben sich Flüchtlinge ohne Bleiberecht, d.h. dauerhaft von Abschiebung bedrohte Flüchtlinge in Deutschland aber von allen anderen Bürgern ab:a) Die Menschen ohne Bleiberecht in Deutschland leben ohne Perspektive in einem fremden Land, von Ausweisung bedroht, meist hilflos, der Zukunft gegenüber ratlos. Sie werden nur für jeweils kurze Zeit wiederholt geduldet und das dann oft jahrelang.

b) Als Menschen, die nicht rechtmäßig in Deutschland leben, haben sie keinen uneingeschränkten Anspruch auf Rechtsleistungen, die allen anderen Bürgern zustehen.

c) Verschiedene rechtliche Anordnungen, die Flüchtlinge betreffen, sind so gehalten, dass sie den vollstreckenden Organen Ermessensspielräumen überlassen. Damit werden die Flüchtlinge Abhängige von Ermessensspielräumen.

So beginnt ein Vortrag von Pastor Peter Arthur (Akebulan Global Mission) “Über die Situation von afrikanischen Familien”, den er kürzlich anlässlich der Gründung einer “Arbeitsgruppe Afrikanische Kinder / Jugendliche / Familien” hielt. Er berichtete, welche traumatischen und tragischen Konsequenzen die Betroffenen erleiden. Der Vortrag kann hier als PDF heruntergeladen werden.

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Migranten

Uganda: Christliche Werte bringen gesellschaftliche Veränderungen

Autor: GfB, 6. Januar 2008, 6:04

Die Regierung von Uganda und christliche Leiter schlossen sich zusammen und erstellten ein ABC-Programm, um die sprunghaft ansteigende Zahl von AIDS-Erkrankungen zu stoppen. A steht für Abstinenz von Sex vor der Ehe, B steht für Treue zur Ehefrau nach der Heirat, C steht für Verhütung und Hygiene - speziell für HIV-infizierte Mütter.

Durch das Programm reduzierte sich die Prozentzahl von Neuinfizierten von 35% auf 5%. Beeindruckt durch diesen Erfolg bat der Präsident die christlichen Leiter, auch im Kampf gegen die Korruption zu helfen, um so eine Wende in der Konjunktur herbeizuführen. Wirtschaftliche Schlüsselgebiete Ugandas wurden von rund 200 Regierungsangestellten kontrolliert, denen man nicht wirklich vertrauen konnte. Die christlichen Leiter schlugen dem Präsidenten deshalb vor, Männer mit gutem Charakter einzustellen; Männer, die in ihren Gemeinden dafür bekannt sind, dass sie intakte Familien, gute Werte und Weisheit haben. Darauf entließ der Präsident viele Regierungsangestellte. Er ersetzte sie durch jene, welche die benötigten Fähigkeiten aufwiesen und von den christlichen Leitern vorgeschlagen wurden. Dies war ein erster Schritt für eine Stimulation der Konjunktur.

Natürlich bedeutet das nicht, dass Christen gegen Korruption gefeit sind oder dass alle Christen wissen, was das Beste für die Gesellschaft ist. Aber es ist sicher, dass gute Werte sehr wichtig sind und wir viele elementare Prinzipien für ein fruchtbares Leben in der Bibel finden. Dies sind Werte, die eine ganze Nation verändern können. Dieses Vorgehen für die Transformation einer Gesellschaft ist auf der sogenannten “Sieben-Berge-Strategie” gegründet, ein Begriff, der von Bill Bright und Loren Cunningham geprägt wurde. Gott zeigte ihnen sieben Bereiche auf, die von Christen durchdrungen werden müssen, um unsere Kultur mit dem Königreich Gottes beeinflussen zu können. Diese Berge sind die Kirche, die Bildung, die Kunst, die Medien, die Regierung, das Geschäftsleben und die Familie. Gott gibt uns nicht nur die Leidenschaft, um sein Königreich in die Gemeinde zu bringen, sondern in alle sieben Schlüsselbereiche unserer Kultur. So sagten die Christen Ugandas ihrem Präsidenten, um der Öffentlichkeit das ABC-Programm zu lehren, bräuchten sie Zugang zu den Schulen und zu den Medien. Und sie benötigten seine Autorisierung, um das Programm durchführen zu können. Sie versuchten nicht einfach, die Gesellschaft durch Gottesdienste in ihren Kirchen zu verändern. Nur so waren diese weitreichenden und markanten Veränderungen möglich.

Je mehr Christen Einfluss in den sieben aufgeführten Bereichen ausüben, desto mehr können sie den Kurs der Nation steuern wie Josef, der Ägypten von einer Hungersnot bewahren konnte. Je mehr Christen von Gott gegebene Strategien anwenden, desto grösser wird die Wirkung.

Quelle: Dean Cooper und La Red
[via Joel News]

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Berichte, Gesellschaft, Transformation

Mehr Babys

Autor: Rosemarie Stresemann, 4. Januar 2008, 18:25

Im letzten Jahr sind die Zahlen der Geburten bundesweit um ca. 1% gestiegen, aber in Berlin legten sie viel deutlicher zu, um genau 4,6 % oder 866 Babys mehr . Die Zahlen gelten erst bis September 07- mal sehen, was das gesamte Jahr an Zuwachs noch brachte. Der geburtenfreudigste Bezirk ist nicht Pankow, sondern Charlottenburg -Wilmersdorf (Zunahme 8,8%) In Zehlendorf-Steglitz leben die Geburtenmuffel (-0,2%)! Dennoch hört man immer sehr viel von dem Geburtenzuwachs in Pankow (+7,6%). Dort gibt es inzwischen auch Schwierigkeiten, die heranwachsenden Kinder einzuschulen. Auch die freie evangelische Schule in diesem Bezirk hat viel mehr Bewerbungen als freie Plätze.
Obwohl die Zahl der Abtreibungen leicht zurückging, gibt es leider in Berlin immer noch die meisten Schwangerschaftsabbrüche bundesweit.

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Good News

Desperate Houswifes prayer group

Autor: Kerstin Hack, 4. Januar 2008, 9:29

Ich frage mich, was in unseren Gemeinden und Städten an Transformation geschehen würde und könnte, wenn wir aufhören würden in Gemeinden immer “ihr solltet” und “ihr müsstet” zu sagen, und statt dessen wagen abzuwarten, was geschieht. Ein Freund, der eine englischsprachige Gemeinde in Berlin besucht, erzählte mir kürzlich, dass er es zu Beginn seiner Zeit dort, irritiert davon war, dass der Pastor genau diese glaubensvolle Haltung hat: “Ich muss nichts machen, anschieben, pushen, sondern kann abwarten, was Gott selbst den Leuten aufs Herz legt, das unterstütze ich dann.” Er hat nicht einmal Gebetstreffen oder Ähnliches initiiert. Das erste ist jetzt entstanden. Frauen, die mit dem Status Quo ihres Glaubens und Lebens unzufrieden sind und Gott um sein Handeln bitten wollen. Und sie haben es - passend zu ihrer Lebenssitutation “Desperate Housewives prayer group” genannt.

Kommentare (2)

Berlin, Gebet, Gemeinde, Transformation

Über uns

Gemeinsam für Berlin e.V. ist eine Initiative im Großraum Berlin mit dem Ziel, alle gesellschaftlichen Bereiche der Stadt mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen.

Wie auf dem Transforum Berlin, unserer in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Konferenz für City-Reaching, geht es auf diesem Blog um das Thema "Das Reich Gottes und unsere Städte".