Autor: Rosemarie Stresemann, 28. Februar 2008, 3:39
Im Februar fand in Berlin-Wilmersdorf im Logenhaus in der Emser Straße eine Esoterikmesse statt, auf der zwei verschiedene christliche Gruppen ein spirituelles Angebot machten. Die eine Gruppe lehrte über Träume und wie man sie verstehen kann. Die andere Gruppe zeigte den Besuchern, was “christozentrisches Heilen” ist. Schon seit einigen Jahren bietet der Schweizer Pfarrer Daniel Hari (www.omegalive.ch) Seminare für christozentrisches Heilen auf den Esoterikmessen an.
Hier in Berlin hatte er auch einen Stand und wurde von Christen dieser Stadt unterstützt. Augenzeugen berichteten, dass es in den zwei Tagen in Berlin sehr viele Heilungen unter den Besuchern gegeben hat. Viele Besucher hatten bereits im letzten Jahr diesen Heilungsdienst kennen gelernt und hatten angefangen, Jesus für ihre Nöte zu vertrauen. Eine 70 Jahre alte Frau kam wieder mit dem Wunsch wieder, sie möchte gerne beten lernen. Eine junge Frau, die selber die spirituelle Heilungsmethode „Reiki“ ausübte, interessierte sich für das christozentrische Heilen. Eine Mitarbeiterin erklärte ihr, dass Christen ihre Hände Menschen auflegen im Namen Jesus, weil sie eine persönliche Beziehung zu ihm haben und dass Jesus den Auftrag seinen Nachfolgern gegeben hat, Menschen zu heilen. Das ist nicht einfach eine Methode. Die junge Frau war begeistert und berichtete, dass sie selber schon einmal Jesus angerufen hätte, als sie sehr krank war. Sie hatte dann ein geistliches Erlebnis, wo Jesus ihr sichtbar erschien. Die Mitarbeiterin konnte sie ermutigen, dieses Erlebnis ernst zu nehmen. Sie ging mit der Botschaft nach Hause, dass Jesus eine persönliche Beziehung mit ihr aufnehmen möchte. Dieser Bericht zeigte, wie stark ganz viele Menschen innerlich schon vorbereitet auf diese Esoterikmesse kamen.
Jede halbe Stunde gab es eine Heilungsdemonstration. Eine große Uhr zeigte an, wann die nächste Heilungsdemonstration stattfinden sollte und zur festgesetzten Zeit waren alle 12 Stühle, die zur Verfügung standen, mit erwartungsvollen Menschen gefüllt. Nach einer kurzen Erklärung, dass christozentrisches Heilen bedeuten würde, den Auftrag Jesu ernst zu nehmen und auszuführen, wurde für kranke Menschen gebetet. Dabei geschahen sehr viele spontane Heilungen. Andere Menschen kamen mit inneren Nöten und ließen auch gerne für sich beten. Insgesamt war die erlebte Offenheit und das sichtbare Eingreifen Gottes für alle, die sich an diesen beiden Tagen auf der Esoterikmesse engagierten, eine große Ermutigung, dort Licht und Salz zu sein, wo die Menschen es wirklich brauchen.
Berichte, Veranstaltungen
Autor: Harald Sommerfeld, 27. Februar 2008, 8:42
Unter diesem Titel sendete der Evangeliumsrundfunk ein Interview mit unserem Geschäftsführer Axel Nehlsen zum Transforum 2008. Nachhören oder Downloaden kann man das Interview hier.
Audio, Veranstaltungen
Autor: Rosemarie Stresemann, 24. Februar 2008, 19:05
Drei Tage lang trafen sich unter dieser Fragestellung Christen aus ganz Deutschland bei dem dritten TRANSFORUM. Raed Saleh (SPD), Mitglied des Abgeordnetenhauses gab am letzten Abend gute Tipps, was Gemeinden tun können, damit sie in der Öffentlichkeit besser wahrgenommen werden.
• Kontakte mit den lokalen Behörden knüpfen
• politische Vertreter einladen und ihnen zeigen, was die Gemeinde für die Gesellschaft konkret tut
• Sich mit Vereinen, die im gleichen Bereich arbeiten, vernetzen (Jugendvereine, Sportvereine,etc.)
• die Stadteilkonferenz besuchen (auf einer Stadteilkonferenz werden wichtige Entscheidungen über die Verteilung von Geldern für Projekte getroffen und zum Beispiel Stadtteilfeste geplant)
• Präventionsräte sind andere Ansprechpartner
• die Gemeinde muss sich als Botschafter verstehen und davon überzeugt sein, dass sie mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl leistet
Berichte
Autor: Kerstin Hack, 15. Februar 2008, 13:41
Die Münchner Evangelische Allianz geht im Bereich Gebet kreative Wege. Genauer gesagt sie fährt. Während der Allianz-Gebetswoche wurde eine Straßenbahn gemietet und zum beweglichen Gebetsort umgestaltet. Etwas 100 Menschen er-fuhren so Gebet für ihre Stadt auf ganz neue Art und Weise. Mitarbeiter hatten vorher die Route festgelegt und entsprechende Gebetspunkte formuliert. Auch an anderen Orten gibt es Erfahrungen mit Gebet in ungewöhnlichen Vehikeln. So gab es in eine Schiffsgebetstour den Rhein entlang, in Berlin gab es schon mehrfach Gebets-Schiffstouren durchs Stadtzentrum und sogar Gebetsflüge im Kleinflugzeug, um direkt aus “dem Himmel über Berlin” für die Stadt zu beten.
Wir freuen uns über Kommentare zu weiteren kreativen Gebetsformen für Städte / Regionen.
Berichte, Gebet
Autor: Harald Sommerfeld, 11. Februar 2008, 9:47
Gott in der Stadt - Perspektiven evanglischer Kirche in der Stadt
Herausgegeben vom Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD Texte 93): HTML-Version PDF-Version
Muslime in Deutschland
Herausgegeben vom Bundesministerium des Inneren: PDF-Version
Forschung, Gesellschaft, Islam, Stadt
Autor: GfB, 6. Februar 2008, 11:43
Auf der Jahreshauptversammlung von Gemeinsam für Berlin standen gestern die Vorstandswahlen an. Wiedergewählt wurden: Hans-Peter Pache (Vorsitzender), Axel Nehlsen (stellv. Vorsitzender und Geschäftsführer), Duane Conrad (Kassierer) und Hermine Falquez (Schriftführerin). Neu als Beisitzer in den Vorstand gewählt wurden: Astrid Eichler und Harald Sommerfeld.

Hintere Reihe von links: H.-P. Pache, A. Nehlsen
Vordere Reihe von links: H. Sommerfeld, A. Eichler, H. Falquez, D. Conrad
GfB
Autor: Axel Nehlsen, 4. Februar 2008, 18:04
Im Chemnitzer CineStar-Kino sollte eine Wahrsage-Veranstaltung stattfinden. Man konnte nach einigen Tagen auf dem Plakat im Kino lesen, dass die Veranstaltung mittlerweile bereits ausgebucht war (so groß ist die Sehnsucht der Menschen, die „Wahr“-heit zu erfahren!). Vorige Woche sprach eine der Mitarbeiterinnen des Jugendzentrums „Die Arche“ mit einer Angestellten des Kinos über die Gefahren einer solchen Veranstaltung. Der Leiter der Arche schickte ein Schreiben an die Kino-Leitung, um vor der Durchführung zu warnen. Am nächsten Tag bekam er einen Anruf vom Chef des Kinocenters. Dieser war sehr zugänglich und erklärte sich spontan bereit, die Veranstaltung mit der Wahrsagerin abzusagen. Gleichzeitig fragte er, ob die Arche stattdessen im Kino ein Thema über den Glauben anbieten könnte.
Das Ganze zog weitere Kreise: die Presse Wind bekam Wind von der Sache. Die Tageszeitung „Freie Presse Chemnitz” titelte am 31.Januar: „Cinestar lädt Wahrsagerin aus - Seelsorger und Besucher warnen vor den Folgen der Voraussagen“. In dem Artikel werden Beispiele von Menschen angeführt, die durch negative Voraussagen bis hin zum Selbstmord getrieben wurden. Der Arche-Leiter und Proteste von Kinobesuchern wurden erwähnt. Der Kinoleiter habe durch die Absage sehr verantwortlich gehandelt, wurde der Arche-Leiter zitiert.
Die Chemnitzer Christen sind ermutigt über diese Entwicklung und verstehen sie als Gottes Erhörung.
Berichte, Gesellschaft