Transforum - der Blog

Einfach und praktisch - für eine Stadt beten

Autor: Kerstin Hack, 29. Januar 2009, 18:34

Christen in Köln treffen sich am 1. jeden Monats um 19.00 zu einem überkonfessionellen Gebetstreffen für ihre Stadt. Ganz einfach organisiert

a) an einem ideotensicheren Treffpunkt (auf der Domtreppe, gegenüber des Hauptbahnhofs)

b) mit einfachem Erkennungszeichen (was Rotes tragen!)

Einfach, unkompliziert, praktisch! Zum Nachmachen empfohlen!

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City-Reaching, Einheit, Gebet

Gott in der ökonomischen Krise

Autor: GfB, 24. Januar 2009, 21:55

Inmitten der Krisen – Finanzen, Ethik, Energie, Umwelt und nicht zuletzt der Mittlere Osten – gibt es viele Gelegenheiten für das Königreich Gottes. «Selbst säkulare Journalisten scheinen die Hand Gottes zu erkennen», berichtet Jeff Fountain, Leiter von JmeM Europa. Er zitiert eine Kolumnistin: «Nur wer ohne Sünde ist, kann den ersten Euro werfen. Und das», meint sie, «bringt uns zurück zu unseren jüdisch-christlichen Wurzeln. Diese Religion bietet 10 Lebensregeln an: die 10 Gebote. Sie mögen alt sein, doch», so erklärt sie, «treffen sie direkt ins Herz des aktuellen Finanzchaos.

Zum Beispiel:

  1. Keine Götzen! Das meint auch das Firmenflugzeug, siebenstellige Boni, Partys auf Kosten von Kunden.
  2. Morde nicht! Treibe deinen Kunden nicht in Hoffnungslosigkeit und Selbstmord durch falsche Versprechungen und Wirtschaftskriminalität.
  3. Stiehl nicht! Keine geheimen Kostenrechnungen, welche die Kunden nicht durchschauen können.
  4. Lüge nicht! Weg mit irreführender Werbung und leeren Verkaufsgesprächen!
  5. Missbrauche nicht Gottes Namen, indem du schwörst, dass der Handel narrensicher ist, wenn es sich um ein trügerisches Schneeballsystem handelt.
  6. Halte den Sabbat! Ruhe dich am Wochenende aus und beginne die neue Woche erfrischt.
  7. Ehre Vater und Mutter! Heute können sie gut 100 Jahre alt werden, und sie mögen deine Hilfe brauchen.
  8. Keinen Ehebruch! Du stehst in der Gefahr eines teuren gerichtlichen Scheidungsfalls.
  9. Begehre nicht deines Nächsten Frau, noch dessen teures Auto, noch dessen Haus, das führt nur zu endlosen Wettrennen und sinnloser Inflation.

«Zwar sind Journalisten keine Theologen», sagt Jeff, «aber sie bringen es auf den Punkt: plötzlich suchen wir nach moralischen Richtlinien.» Ein anderer Journalist rief zu einem „Jahr der geistigen Hygiene” auf. Wenn wir entdecken, dass der endlose Aufstieg eine Illusion ist, werden wir dann die kleinen täglichen Freuden wiederentdecken, so sein Hinweis. Wir können geistlich und moralisch gesünder in diesem Jahr werden, eine neue Solidarität in der Gesellschaft und Potenzial zur Veränderung entdecken.

[JOEL NEWS 0309]

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Gesellschaft

Positive Veränderungen in der Stadt -Gebetserhörungen

Autor: Rosemarie Stresemann, 20. Januar 2009, 15:58

1.Weniger Straftaten

Laut Statistik der Berliner Polizei zeigte die Bilanz der Straftaten für 2008  eine Abnahme um drei bis vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Raubüberfälle ging sogar um 20 Prozent zurück. Quer durch alle Deliktsbereiche gingen die Straftaten zurück und in manchen Bereichen gab es auffällig starke Rückgänge. Das führte auch dazu, dass es nun in den Gefängnissen der Stadt kaum noch Platznot gibt, nachdem die Berliner Justiz jahrelang über überfüllte Haftanstalten klagte. Gleichzeitig steigt natürlich dadurch die Chance, dass sich der einzelne Justizbeamte mehr den Menschen zuwenden kann. Es gibt viele Möglichkeiten, diese gute Entwicklung zu erklären. Die Polizei sieht einen Grund in der verstärkten Präventionsarbeit. Eine andere Möglichkeit ist es, diese Entwicklung als Gebetserhörung zu sehen. In der Berliner Gebetsmail http://gebetfuerberlin.wordpress.com/ werden interessierte Beter und Beterinnen immer wieder über solche Anliegen informiert. Es heißt im Psalm 127,1: Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht, wacht der Wächter umsonst. Das meint doch: Es braucht immer Menschen, die sich engagieren - aber ohne Gottes Hilfe ist solch ein Engagement nicht ausreichend, um negative Entwicklungen zu verhindern.

2. Mehr Geburten -Berliner Rekord

In ganz Deutschland stieg im Jahr 2007 zum ersten Mal seit 1997 die Geburtsrate um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. In Berlin aber wurden als einzigem Bundesland, mehr Menschen geboren, als in der gleichen Zeit starben.

Auch diese Zunahme an Leben in unserer Stadt ist eine Gebetserhörung. Immer da, wo Leben möglich wird und sich entfalten kann, ist auch Gottes Geist anwirken. Woran erkennen wir, dass die Bitte: “Dein Reich komme wie im Himmel-so auch auf Erden” erhört worden ist? Ich persönlich halte Ausschau nach Entwicklungen, die mehr zeigen, dass sich Leben entfalten kann. In den letzten Jahren hat sich in dieser Beziehung in unserer Stadt viel verändert. Das bedeutet nicht, dass es keine Probleme mehr gibt. Aber in vielen Bereichen gibt es eine positive Entwicklung. Davon noch ein Beispiel:

3. Berlins Haushalt schließt mit einem deutlichen Überschuss ab

Im Jahr 2001 betrug das Defizit im Berliner Landesetat noch mehr als 5 Milliarden €. 2007 gab es erstmals einen kleinen Überschuss von 91 Millionen € und 2008 ein Überschuss von 940 Millionen €. Mehr Einnahmen geben der Politik auch mehr Handlungsmöglichkeiten. Unter den Sparmaßnahmen haben viele Menschen in dieser Stadt gelitten und manchen notwendigen Projekte konnten nicht durchgeführt werden. Durch diese finanziell positive Entwicklung wird der Raum, Leben zu fördern, deutlich vergrößert.

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Berichte, Berlin, Gebet

Humane Gesellschaft ohne Gott?

Autor: Harald Sommerfeld, 16. Januar 2009, 9:58

Man muss nicht an Gott glauben, um ethisch zu handeln. Viele Christen kennen in ihrem Umfeld Atheisten, die sich mehr für bestimmte humanitäre Anliegen einsetzen als mancher Mitchrist, mit dem sie am Sonntag die Kirchenbank teilen. Doch gilt das, was im Einzelfall zutrifft, auch für die Gesellschaft als ganze? Kann eine unreligiöse Gesellschaft so ethisch sein wie eine durch den Glauben geprägte?

Unter dem Titel “Humane Gesellschaft ohne Gott” stellt Andreas Püttmann dies auf Cicero online in Frage. Ergebnisse der empirischen Sozialforschung belegen, dass Menschen mit religiöser Prägung im statistischen Durchschnitt signifikant weniger egoistisch und hedonistisch eingestellt sind.

Atheisten sind im Durchschnitt materialistischer, egoistischer und hedonistischer eingestellt. Eine Repräsentativumfrage für die Allensbacher Werbeträger-Analyse 2005 fragte 14-29jährige Deutsche danach, „was im Leben wichtig ist“. Junge Leute, die sich als „religiös“ bekennen, nannten signifikant häufiger als areligiöse die Werte: „gute, vielseitige Bildung“ (72 zu 55 Prozent), „immer Neues lernen“ (69:54), „soziale Gerechtigkeit“ (69:52), „Menschen helfen, die in Not geraten“ (69:46), „Kinder haben“ (61:42), „Verantwortung für andere übernehmen“ (43:26), „Auseinandersetzung mit der Sinnfrage“ (45:19), „Naturerfahrungen“ (38:22), „aktive Teilnahme am politischen Leben“ (14:7). Bei zwei Antwortmöglichkeiten hatten die Areligiösen die Nase vorn: „hohes Einkommen“ (49:37 Prozent) und „Spaß haben, das Leben genießen“ (76:67).

Der vollständige Artikel von Andres Püttmann steht hier.

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Forschung, Gesellschaft, Statistik

2. Marburger Studientag Gesellschaftstransformation

Autor: Harald Sommerfeld, 15. Januar 2009, 12:09

Am 3. März findet unter unter dem Thema

Die Welt umarmen - die heilende Kraft des Evangeliums für Gemeinde und Gesellschaft

der zweite Marburger Studientag Gesellschaftstransformation statt.

Neben den beiden Hauptvorträgen

„Die Gemeinde als Ort heilsamer Erfahrungen – Die heilende Dimension des Glaubens in der Gemeinde entdecken und leben“ (Dr. Beate Jakob)

und „Das Land heilen. Ganzheitlich als Gemeinde leben. Theologische und praktische Perspektiven aus missionswissenschaftlicher Sicht.“ (Prof. Johannes Reimer)

gibt es eine Reihe von interessanten Seminaren. Weitere Infos auf Tobys Blog oder direkt vom Flyer.

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Transformation, Veranstaltungen

Über uns

Gemeinsam für Berlin e.V. ist eine Initiative im Großraum Berlin mit dem Ziel, alle gesellschaftlichen Bereiche der Stadt mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen.

Wie auf dem Transforum Berlin, unserer in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Konferenz für City-Reaching, geht es auf diesem Blog um das Thema "Das Reich Gottes und unsere Städte".