Positive Veränderungen in der Stadt -Gebetserhörungen
Autor: Rosemarie Stresemann, 20. Januar 2009, 15:58
1.Weniger Straftaten
Laut Statistik der Berliner Polizei zeigte die Bilanz der Straftaten für 2008 eine Abnahme um drei bis vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Raubüberfälle ging sogar um 20 Prozent zurück. Quer durch alle Deliktsbereiche gingen die Straftaten zurück und in manchen Bereichen gab es auffällig starke Rückgänge. Das führte auch dazu, dass es nun in den Gefängnissen der Stadt kaum noch Platznot gibt, nachdem die Berliner Justiz jahrelang über überfüllte Haftanstalten klagte. Gleichzeitig steigt natürlich dadurch die Chance, dass sich der einzelne Justizbeamte mehr den Menschen zuwenden kann. Es gibt viele Möglichkeiten, diese gute Entwicklung zu erklären. Die Polizei sieht einen Grund in der verstärkten Präventionsarbeit. Eine andere Möglichkeit ist es, diese Entwicklung als Gebetserhörung zu sehen. In der Berliner Gebetsmail http://gebetfuerberlin.wordpress.com/ werden interessierte Beter und Beterinnen immer wieder über solche Anliegen informiert. Es heißt im Psalm 127,1: Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht, wacht der Wächter umsonst. Das meint doch: Es braucht immer Menschen, die sich engagieren - aber ohne Gottes Hilfe ist solch ein Engagement nicht ausreichend, um negative Entwicklungen zu verhindern.
2. Mehr Geburten -Berliner Rekord
In ganz Deutschland stieg im Jahr 2007 zum ersten Mal seit 1997 die Geburtsrate um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. In Berlin aber wurden als einzigem Bundesland, mehr Menschen geboren, als in der gleichen Zeit starben.
Auch diese Zunahme an Leben in unserer Stadt ist eine Gebetserhörung. Immer da, wo Leben möglich wird und sich entfalten kann, ist auch Gottes Geist anwirken. Woran erkennen wir, dass die Bitte: “Dein Reich komme wie im Himmel-so auch auf Erden” erhört worden ist? Ich persönlich halte Ausschau nach Entwicklungen, die mehr zeigen, dass sich Leben entfalten kann. In den letzten Jahren hat sich in dieser Beziehung in unserer Stadt viel verändert. Das bedeutet nicht, dass es keine Probleme mehr gibt. Aber in vielen Bereichen gibt es eine positive Entwicklung. Davon noch ein Beispiel:
3. Berlins Haushalt schließt mit einem deutlichen Überschuss ab
Im Jahr 2001 betrug das Defizit im Berliner Landesetat noch mehr als 5 Milliarden €. 2007 gab es erstmals einen kleinen Überschuss von 91 Millionen € und 2008 ein Überschuss von 940 Millionen €. Mehr Einnahmen geben der Politik auch mehr Handlungsmöglichkeiten. Unter den Sparmaßnahmen haben viele Menschen in dieser Stadt gelitten und manchen notwendigen Projekte konnten nicht durchgeführt werden. Durch diese finanziell positive Entwicklung wird der Raum, Leben zu fördern, deutlich vergrößert.
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