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Die „Top 10“ der „transformierten Städte“

Autor: GfB, 29. April 2010, 16:52

13a In immer mehr Gegenden der Welt hat die Botschaft des Evangeliums einen starken Einfluss auf die Bevölkerung, manchmal werden dadurch ganze Städte und Dörfer tiefgreifend verändert – transformiert. Vor mehreren Jahren erforschte die Sentinel Group mehrere solcher Fälle, die Reportagen sind auf den weithin bekannten Transformations-Videos zu sehen.

Diese Dokumentarfilme wurden gelobt und kritisiert. Gelobt, weil die Berichte Hoffnung machten auf tatsächliche Veränderung und weil sie dem Gebet vieler Christen und Gemeinden neue Motivation gaben. Kritisiert, weil sie als einseitig wahrgenommen wurden (starke Betonung auf dem Gebet und der Einheit des Volkes Gottes als Schlüsselfaktoren für Veränderung und gleichzeitiges Ignorieren anderer gesellschaftlicher Faktoren) und auch, weil die Aussagen mitunter etwas zu enthusiastisch sind. Dennoch: Hier war der Geist Gottes am Werk, und einige der Veränderungen sind ziemlich bemerkenswert und ungewöhnlich. Die Sentinel Group hat jetzt eine Liste von zehn Städten und Dörfern zusammengestellt, die nach ihrer Definition eine geistliche Transformation erlebt haben:

1. Cali in Kolumbien
Jahrzehntelang galt Cali als „Kokain-Hauptstadt“ der Welt. Nichts konnte sich der grausamen und korrupten Herrschaft des Drogenkartells entziehen. Mitte der 1990er-Jahre jedoch begannen Zehntausende von Gläubigen aus vielen Gemeinden der ganzen Stadt im Fußballstadion Gebetsnächte durchzuführen – und der eiserne Griff der Drogenbarone wurde zerbrochen.

2. Karawa in Papua-Neuguinea
Mit seiner langen Tradition der Satansanbetung wurde Karawa „die ewig gestrige Schwester der Keapara-Dörfer“ genannt. Doch 2006 griffen einige Bewohner den „Heile unser Land“-Prozess der Fidschi-Inseln auf und in tiefer Buße verbrannten sie ihre Fetische. Die wirtschaftliche Situation verbesserte sich fast sofort – salziges Wasser wurde süß, die Gärten blühten wieder auf und auch das Meer wurde wieder voller Leben.

3. Fischer, ein Dorf in Brasilien
Fischer ist ein unscheinbares Dorf; man wundert sich, wie es auf diese Liste kommt. Doch noch vor wenigen Jahren lebten die meisten Menschen hier auf der Müllkippe. Mit den Geiern stritten sie sich um verfaulte Abfälle von ranzigem Fleisch, deshalb waren Krankheit und Tod ihre unentwegten Begleiter. In ihrer Not schrien sie zu Gott, und Er antwortete mit einem Rettungsplan. Das Dorf erlebte dramatische Heilungen, es wurden Häuser gebaut und nun hat Fischer neue Hoffnung.

4. Nateleira (Fidschi-Inseln)
Dieses Küstendorf war ein klassisches Beispiel des verlorenen Paradieses. Kein Süßwasser, ein totes Riff und ein dramatischer Anstieg der Selbstmordrate unter Jugendlichen. Aber das war, bevor die ungefähr 1˙200 Ortsansässigen ihre Sünde bereuten und ihr Land wieder Gott weihten. Zwei Tage später erschien über der Küste ein strahlendes Licht und die See schien hellauf zu lodern – über eine halbe Stunde lang. Anschließend war das Riff wieder intakt und in den seichten Küstengewässern schwammen Tausende von Fischen.
5. Clay County (USA)
Clay County in Kentucky hatte traurige Berühmtheit erlangt durch seine Familienfehden, die mehr als 160 Menschenleben forderten. Clay County gehörte auch zu den ärmsten Gebieten der Vereinigten Staaten und hatte eine hohe Rate von Drogenabhängigen. Doch das gehört nun der Geschichte an. 2004 kamen Gläubige aus den örtlichen Gemeinden zusammen und sagten: „Jetzt reicht’s aber!“ Daraufhin erlebte die Ortschaft ein geistliches Erwachen, das inzwischen jeden Lebensbereich dieser ehemaligen Saline erfasst und neu geordnet hat.13b

6. Almolonga in Guatemala
Diese Stadt wurde durch das Transformations-Video der Sentinel Group bekannt als „Stadt der Riesen-Karotten“. Ehemals eine Stadt von gottlosen und betrunkenen „Streithähnen“ ist Almolonga heute zum gottesfürchtigen, geschäftigen Landwirtschaftszentrum geworden. 85 Prozent der 19˙000 Einwohner sagen von sich, sie seien wiedergeborene Christen. Für die Zeitungen des Landes Grund genug, die Almolonga „Ciudad de Dios“ zu nennen – Gottesstadt.

7. Shillong in Indien
Shillong ist die Hauptstadt von Meghalaya, eines der nur drei überwiegend christlich bevölkerten Staaten in Indien (alle drei befinden sich im Nordosten des Landes). In den Jahren 1905–1906 hatte hier Erweckung stattgefunden, aber irgendwann war das Feuer erloschen. Ein Jahrhundert verging. Seit drei Jahren beten die örtlichen Gläubigen leidenschaftlich darum, dass Gott ihre Stadt wieder besuchen sollte – und Er tat es! Von 2006 bis 2007 erlebten sie eine Ausgießung des Heiligen Geistes. Tausende bekehrten sich zu Gott, wurden verändert und geheilt. Schnapsbrennereien wurden geschlossen, und Kinder verkündigten das Wort Gottes.

8. Rukua auf Beqa (Fidschi-Inseln)
Rukua ist ein Küstendorf auf der Insel Beqa (ausgesprochen: Benga), die berühmt ist für ihre Priesterkaste, die das Ritual des Durchs-Feuer-Laufens praktiziert. Nach Jahren mit vorzeitigen Todesfällen und sozialen Unruhen sagten die Dorfbewohner sich von den alten Wegen los und wandten sich Gott zu. Wie daraufhin ihre Gesundheit, das Gemeinwesen und ihr Land wiederhergestellt wurden, wird gezeigt in dem Dokumentarfilm der Sentinel Group „Let the Sea Resound“ (Deutsch etwa: „Es brause das Meer“)

9. Algodao de Jandaira in Brasilien
Diese Stadt in der Wüstenregion des nördlichen Brasiliens hatte seit 23 Jahren keinen Regen mehr gesehen. In dieser aussterbenden Stadt gab es nur eine Handvoll Gläubige – aber sie schrien zu Gott um Hilfe. Und Er antwortete, indem Er den Himmel öffnete. Während der Regen fiel, wurden Land und Leute verändert. Einst als „grau“ bezeichnet, werden um Algodao jetzt mehrere Getreidearten angebaut. In den früher ausgetrockneten Reservoirs werden jetzt wieder Fische und Garnelen gezüchtet.

10. Isle of Lewis (Äußere Hebriden, Schottland)
Die schottischen Äußeren Hebriden sind bekannt wegen ihrer Erweckungen, besonders die Isle of Lewis. Seit der letzten bemerkenswerten Gnadenheimsuchung Gottes ist nun ein halbes Jahrhundert vergangen, aber die Nachwirkungen dieser mächtigen Bewegung sind immer noch zu spüren. Im Laufe der Jahre wurden Tausende gerettet, sie wurden von Sünde überführt – unter ihnen viele Matrosen und Fischer auf der Durchreise.

Quelle: www.glowtorch.org via Joel News Ausgabe 13 | 09. APRIL 2010

Berichte, Transformation

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Wie auf dem Transforum Berlin, unserer in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Konferenz für City-Reaching, geht es auf diesem Blog um das Thema "Das Reich Gottes und unsere Städte".