Gewaltspirale gestoppt - Gebet und Gottesdienst am 1. Mai
Autor: Axel Nehlsen, 5. Mai 2010, 22:12
Kaum zu glauben, aber wahr und in allen Medien zu lesen: die Gewaltspirale ist offenbar wieder gestoppt! Was war da alles warnend vorausgesagt worden bis hin zu möglichen Toten bei Krawallen zwischen rechts und links! Schon die „Walpurgisnacht“ verlief am Boxhagner Platz und im Mauerpark überraschend ruhig. Kleine „Friedenspatrouillen“ von Betern waren an beiden Abenden unterwegs. Der Open-Air-Gottesdienst am 1. Mai mittags auf dem Mariannenplatz war, wie viele sagten, sehr dicht durch die Predigt des Heilsarmeeoffiziers Sigi Fischer und die Musik in dieser besonderen interkulturellen Mischung von Lobpreisband, Gospelchor und orientalischen Elementen. Der direkte Kiezbezug war gegeben durch die Vorstellung der StreetUniverCity und den begeisternden Rap mit christlichem Text. Viel Solidarität fand der vom Berliner Polizeipräsidenten entsandte Polizist, der nach einem Kurzinterview stellvertretend für seine Kollegen und Kolleginnen gesegnet wurde. Zudem war der Gottesdienst mit etwa 500 Personen gut besucht. Eine ganze Reihe von ihnen genoss anschließend das Familienfest auf dem Platz oder ging betend durch den Kiez.
Dass gleichzeitig in Prenzlauer Berg Tausende friedliche Blockierer den Marsch der Neonazis nach kurzer Strecke verhinderten, war ein Erfolg für ein breites Bündnis unterschiedlicher Gruppen. Die befürchteten Zusammenstöße blieben gänzlich aus. Eine illegale Neonazi-Demo auf dem Kudamm wurde mit vielen Festnahmen schnell beendet.
Auch am Abend konnte die vereinzelt nach der „Revolutionären 1.Mai-Demo“ aufflackernde Randale wirksam eingedämmt werden. „Im vergangenen Jahr waren bei Krawallen in Kreuzberg 497 Polizisten verletzt worden, dieses Mal waren es 98. Tatsächlich war es im größten Teil Kreuzbergs ruhig. Erstmals wurde auch das Myfest, wo Zehntausende Besucher bis zum Morgen feierten, nicht von Randale berührt. Scharmützel zwischen der Polizei und Randalierern gab es nur im Bereich der Wiener Straße.“ (Berliner Zeitung 3.5.) Am Abend ertränkte schließlich ein „taktischer Regenschauer“ die möglichen Reste aufflackernder Unruhen. Auch in Einzelvorfällen war Gottes Bewahrung sichtbar: Obwohl ein Feuerlöscher von einem Dach geworfen wurde, ist niemand verletzt worden; Brandflaschen wurden auf Polizisten geworfen, zündeten aber nicht; der einzige schwerer verletzte Polizist wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen.
Der interviewte Polizist schrieb in seiner Antwort auf unseren Dank an ihn: „Es scheint, als ob der Segen gewirkt hat. Oder war es unsere Strategie? Oder beides? Auf alle Fälle, habe ich die positive Wirkung Ihrer Segnung aufgenommen und an all die weitergegeben, mit denen ich Gelegenheit hatte, darüber zu sprechen.“
Was sollen wir nun hierzu sagen? „Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit!“
Fotos: Günter J. Matthia
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Halleluja!
Hurra!
Danke Jesus!
Und danke Dir für diese schöne Formulierung vom taktischen Regenschauer.
Regen wird zu wenig gelobt. “Schönes Wetter” ist immer trocken und sonnig und warm.
Ihr habt das alles super gemacht. Super gebetet, super gesegnet.
98 verletzte Polizisten gegenüber fast 500 im Vorjahr: Das ist auch euer Verdienst.
Immer weiter so.
Kommentar von David Sierig
Donnerstag, 6. Mai 2010, 10:34
Psa 115:1 Nicht uns, HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, um deiner Gnade und Treue willen!
Es freut mich sehr zu lesen, was alles möglich ist in dieser Stadt. Gottes Segen ,
David S.
Kommentar von Siegfried Fischer
Montag, 10. Mai 2010, 11:13
Gut, dass es die Polizei gibt…
Sehr gut, dass es unseren Gott gibt und Jesus lebt! Und das sogar auch am 01. Mai in Kreuzberg, Prenzlauer Berg und eigentlich überall.
Herr Engelmann ist als Atheist fast ein “richtiger Engel”
Gott ist unendlich gut.
Sigi F.